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04.05.2016, 07:40

EWE Baskets: Saison 2016/2017

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EWE Baskets binden zwei Leistungsträger

Bereits vor Beginn der entscheidenden Phase in der laufenden Spielzeit stellen die EWE Baskets wichtige Weichen für die kommende Saison. Die Oldenburger gaben am Dienstag auf ihrer Pressekonferenz zu den am Wochenende beginnenden Playoffs die Vertragsverlängerungen von Brian Qvale und Chris Kramer bekannt.

Mit noch einmal deutlich größerem Rückenwind können die EWE Baskets und ihre Fans in die am Samstag (17.30 Uhr) gegen ratiopharm ulm beginnenden Playoffs starten. Mit Chris Kramer und Brian Qvale konnten zwei Säulen des Oldenburger Spiels für eine weitere Saison gebunden werden, die sich mit ihrem Charakter und ihrer Spielweise in die Herzen der Fans gespielt haben.

„Unsere Mannschaft hat die Oldenburger Fans mit ihrer Spielweise und ihrem Charakter begeistert. Zusätzlich sind wir überzeugt, dass Kontinuität eine wichtige Basis für Erfolg ist. Deshalb bin ich sehr glücklich mit Chris Kramer und Brian Qvale zwei Spieler an uns gebunden zu haben, die exemplarisch für unsere Tugenden und Werte stehen. Ihre frühe Entscheidung für uns spricht für das Vertrauen in Mladen Drijencic und unsere Organisation“, äußerte sich Hermann Schüller, geschäftsführender Gesellschafter der EWE Baskets.

Chris Kramer, der mit seiner Energie auf dem Parkett zum Motor des Teams von Headcoach Mladen Drijencic geworden ist, wird damit in seine fünfte Spielzeit in Oldenburg gehen. 150 Partien in der Beko BBL hat der Aufbauspieler für die EWE Baskets bereits bestritten, gehört zu den besten Verteidigern in der höchsten deutschen Spielklasse und steht mit 299 Steals kurz vor dem Einzug in die Top 10 der Bundesliga-Geschichte. In der laufenden Saison beweist Kramer mit 10,1 Punkten, 5,2 Assists und 4,6 Rebounds seine Allround-Fähigkeiten und sieht mit 32 Minuten zudem die meiste Spielzeit aller Oldenburger Akteure.

Mit Brian Qvale wird zudem der effektivste Spieler der höchsten deutschen Spielklasse weiterhin im Dress der EWE Baskets auflaufen. Der 27-jährige hatte kürzlich bereits deutlich gemacht, wie wohl sich seine Familie an der Hunte fühlt und entschied sich nun für eine sportliche Zukunft in Oldenburg. Qvale hat sich mit seinen Fähigkeiten im Pick & Roll und im Post zur wichtigen Option im offensivstarken Ensemble von Mladen Drijencic entwickelt. Mit 15,5 Punkten und 6,3 Rebounds gehört der Center zu den stärksten Spielern der Liga, entschied sich aber frühzeitig für einen Verbleib in Oldenburg und unterschrieb einen Vertrag über zwei Jahre.

„Brian Qvale und Chris Kramer sind wichtige Korsettstangen unseres erfolgreichen Teams. Beide Spieler haben sich in der laufenden Saison noch einmal deutlich weiterentwickelt und gehören zu den besten Spielern der Liga auf ihrer Position. Zusätzlich fügen sie sich perfekt in unsere Mannschaft ein. Daher sind wir stolz, dass sich zwei Akteure mit dieser hohen Qualität bereits frühzeitig für eine weitere Zusammenarbeit mit uns entschlossen haben“, äußerte sich Sportmanager Srdjan Klaric zu den Verlängerungen.

Mit Brian Qvale, Chris Kramer, Dominic Lockhart, Jan Niklas Wimberg, Marko Bacak, Philipp Schwethelm, Rickey Paulding, Robin Smeulders und Vaughn Duggins stehen bei den EWE Baskets Oldenburg nun bereits neun Akteure für die kommende Spielzeit unter Vertrag.

Text: Christian Ruhe, EWE Baskets Oldenburg

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25.05.2016, 16:14

EWE Baskets verpflichten Frantz Massenat

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Die EWE Baskets stellen die Weichen für die kommende Spielzeit. Mit Frantz Massenat verpflichten die Oldenburger einen neuen Spielmacher. Der 24-jährige erhält einen Vertrag für die kommenden drei Jahre. Der Kader der EWE Baskets erhält immer deutlichere Konturen. Nun stehen bereits zehn Spieler für die kommende Spielzeit unter Vertrag.

Zuletzt hatte Massenat beim Mitteldeutschen BC unter Vertrag gestanden, wo er in der vergangenen Spielzeit von Predrag Krunic, dem Oldenburger Meistertrainer von 2009, gecoacht wurde. Massenat war direkt von der Drexel University in die Beko BBL gewechselt und hatte in zwei Spielzeiten insgesamt 68 Spiele absolviert. In seiner ersten Saison erzielte der Spielmacher 10,1 Punkte und 3,9 Assists und steigerte sich in der abgelaufenen Spielzeit auf 13,2 Punkte und 5,3 Assists bei nur 2,2 Ballverlusten im Schnitt.

EWE Baskets Sportmanager Srdjan Klaric:„Frantz Massenat verfügt bereits über viel Erfahrung als Point Guard, obwohl er noch jung ist. Wichtig war für mich zu sehen, dass er im College durchgehend auf der Position 1 gespielt hat. In der BBL hat er gezeigt, dass er auch auf der 2 agieren kann. Man sieht selten einen Spieler, der in der Offensive und Defensive gleich stark ist. Frantz hat das Potenzial der beste Verteidiger in der BBL zu werden. Zudem kreiert er auch für andere Spieler und ist nicht nur Scorer. Massenat verfügt über eine hohe Arbeitsethik und einen guten Charakter. Frantz erinnert mich von seinem Wesen her an den jungen Rickey, als der damals nach Oldenburg kam.“

Frantz Massenat über…

…die Beweggründe in Oldenburg zu unterschreiben: „Ich musste nicht lange überlegen, als ich das Angebot erhalten habe zu den EWE Baskets zu wechseln. Für mich ist es eine großartige Chance, mich bei einem Spitzenverein der BBL beweisen zu dürfen. Ich empfinde den Vertrag über drei Jahre als einen Ausdruck großen Vertrauens der Verantwortlichen und werde hart arbeiten, um dieses Vertrauen zu rechtfertigen.“

…die EWE Baskets Oldenburg: Ich habe die EWE Baskets aus der Distanz als einen großartigen Verein wahrgenommen, der hervorragend organisiert ist. Mir wurde immer wieder bestätigt, dass in Oldenburg alles korrekt und fair abläuft. Ich habe außerdem die Atmosphäre bei den Spielen als sehr positiv wahrgenommen. Zudem bleiben die Spieler häufig über mehrere Jahre in Oldenburg. Das spricht für den Verein und die Stadt.

…seinen Namen Frantz: Meine Familie ist haitianischer Herkunft. Mein Vater heißt ebenfalls Frantz und hat den Namen an mich weitergegeben.

Text: Christian Ruhe (EWE Baskets Oldenburg)

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27.05.2016, 20:03

Machado und Prepelic verlassen EWE Baskets

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Die EWE Baskets Oldenburg verabschieden sich von zwei Spielern. Scott Machado und Klemen Prepelic werden den Club verlassen.

„Scott war im Hintergrund ein unglaublich guter Motivator, der das Team stark unterstützt hat“, sagt Hermann Schüller, geschäftsführender Gesellschafter der EWE Baskets. „Er hat eine große Anerkennung verdient, weil er wenig gespielt aber Klasse gezeigt hat.“

Machado kam vom BC Kalev Tallinn und hat im Sommer 2015 in Oldenburg einen Ein-Jahres-Vertrag unterschrieben. Der im New Yorker Stadtteil aufgewachsene Sohn Brasilianischer Eltern spielte für die EWE Baskets auf der Spielmacher-Position. Machado hatte mit Verletzungen zu kämpfen, so dass er seltener zum Zuge kam als erhofft.

Auch bei Klemen Prepelic läuft der Vertrag zum Saisonende aus. Der slowenische Nationalspieler wurde im September kurzfristig verpflichtet, um verletzungsbedingte Ausfälle im Kader zu kompensieren.

„Als Scott verletzt war, brauchten wir zu dem Zeitpunkt einen Spieler, der topfit ist“, sagt Srdjan Klaric, sportlicher Leiter der EWE Baskets. „Wir wussten, dass Klemen gleich einschlagen würde.“

Am vergangenen Mittwoch hatten die EWE Baskets die Verpflichtung von Frantz Massenat bekannt gegeben. Der Aufbauspieler kommt vom Mitteldeutschen BC und hat für drei Jahre unterschrieben.

Wohin es Machado und Prepelic ziehen wird, ist noch nicht klar. „Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei den beiden. Sie haben hervorragende Leistungen bei uns gezeigt. Wir wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft“, so Klaric.

Text: Roland Schekelinski (EWE Baskets Oldenburg)

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07.06.2016, 20:23

Mauro Parra verlängert bei den EWE Baskets

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Die EWE Baskets halten ihr erfolgreiches Trainergespann der vergangenen Saison zusammen. Assistenztrainer Mauro Parra hat einen Vertrag bis 2017 unterzeichnet und wird damit auch in der kommenden Spielzeit gemeinsam mit Headcoach Mladen Drijencic arbeiten.

Größtenteils im Hintergrund verläuft die Arbeit von Mauro Parra bei den EWE Baskets Oldenburg. Lediglich beim Aufwärmen vor den Begegnungen und in der Halbzeitpause sehen die Oldenburger Fans den Assistenztrainer in Aktion. Der Anteil des 43-Jährigen an der erfolgreichen vergangenen Saison ist allerdings nicht zu unterschätzen. Besonders seine akribische Arbeit in der Videoanalyse und in der Vorbereitung der kommenden Gegner, erwies sich als wichtiger Faktor für den sportlichen Erfolg.

Parra, der zuvor unter anderem beim FC Bayern München und für ALBA BERLIN arbeitete, profitiert von seiner großen internationalen Erfahrung. In der täglichen Trainingsarbeit ist Parra vor allem für die individuellen Fortschritte der „Big Men“ verantwortlich und legt seinen Schwerpunkt im Mannschaftstraining auf die Defensive.

Sportmanager Srdjan Klaric zeigt sich sehr zufrieden mit der Verlängerung: „Die mit der Verpflichtung von Mauro Parra verbundenen Erwartungen haben sich in der abgelaufenen Saison voll erfüllt. Mauro hat mit großem Einsatz die Aufgaben erfüllt, für die zuvor noch zwei Assistenztrainer zur Verfügung standen. Dabei haben wir vor allem in der Spielvorbereitung von seiner großen Erfahrung mit nationalen und internationalen Gegnern profitiert. Zudem haben wir mit großem Teamgeist gearbeitet, daher ist die Verlängerung nur folgerichtig.“

Mauro Parra ist von der Möglichkeit, den Erfolgsweg der EWE Baskets weiterhin mitzugestalten, begeistert: „Meine Familie und ich fühlen uns in Oldenburg sehr wohl. Zudem lief die Zusammenarbeit mit Mladen und Srdjan im ersten Jahr exzellent. Daher freue ich mich auf eine weitere Saison bei den EWE Baskets. Unsere Mannschaft bleibt im Kern zusammen, so dass wir erneut auf eine tolle Spielzeit hoffen dürfen.“

Text: Christian Ruhe, EWE Baskets Oldenburg

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05.07.2016, 19:15

Robin Smeulders beendet Karriere

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Die EWE Baskets müssen ihren Kader unverhofft umbauen. Robin Smeulders beendet aus persönlichen Gründen seine Karriere als Basketball-Profi.

Die Rückenverletzung, die Smeulders in den Playoffs zum Zuschauen verdonnert hatte, zwangen den Center zu einem grundsätzlichen Überdenken seiner sportlichen und vor allem gesundheitlichen Langzeit-Perspektive.

„Im normalen Alltag macht der Rücken keine Probleme“, so Smeulders. „Die tägliche intensive Belastung als Profi-Basketballer jedoch birgt auf lange Sicht ein zu großes Risiko, dass etwas Schlimmeres passieren kann. Dieses Risiko kann und will ich nicht eingehen.“

Damit endet die Zusammenarbeit nach sechs erfolgreichen Jahren.

„Wir verlieren nicht nur unseren Co-Kapitän - sondern auch einen wichtigen Baustein in unserem Team. Robin war auf zwei Positionen variabel einsetzbar“, sagt Mladen Drijencic, Headcoach der EWE Baskets. „Ich werde nie das strahlende Gesicht von Robin nach dem Pokalsieg 2015 vergessen, wie er da mit der Trophäe in der Hand stand und zu mir sagte: Trainer, nun habe ich auch einen Titel geholt, das bleibt über die Karriere hinweg. Ich bedanke mich von ganzem Herzen bei Robin für die gemeinsame Zeit!“

Nur wenigen Fans war der Name Robin Smeulders ein Begriff, als der holländische Nationalspieler im Sommer 2010 direkt vom College in die BBL wechselte. In sechs Jahren in Oldenburg aber entwickelte sich Smeulders zu einer Identifikationsfigur an der Hunte. Einsatz, Leidenschaft und vor allem die kämpferische Spielweise sorgten vornehmlich von der Bank kommend in 189 Spielen in der Bundesliga für viel Energie. Smeulders erzielte mehr als 1.000 Punkte im Oldenburger Trikot.

Dabei steigerte sich Smeulders von einer Teilzeitkraft zu einem enorm wichtigen Bestandteil der Rotation. Standen in der ersten Saison nur 17 Einsätze zu Buche, waren es in der vergangenen Saison 31 Partien mit über 17 Minuten Spielzeit, 6,5 Punkten und 4,2 Rebounds im Schnitt. In den Playoffs wurde Smeulders nach einer Rückenverletzung dann schmerzlich vermisst.

„Robin Smeulders hat sich sechs Jahre in Oldenburg in herausragender Weise eingebracht und ist zu einem wichtigen Teil der EWE Baskets geworden. Er trug mit seinem Einsatz und seiner uneigennützigen und kämpferischen Spielweise einen großen Anteil an den Erfolgen der letzten Jahre. Insofern ist Robins Entscheidung für ein Karriereende für uns sportlich und menschlich ein großer Verlust“, sagt Sportmanger Srdjan Klaric. „Wir wünschen Robin und seiner Familie alles Gute für die Zukunft und werden ihn vor der neuen Saison im Rahmen des EWE Baskets Days gebührend verabschieden.“

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05.07.2016, 19:16

Oldenburg verpflichtet Dirk Mädrich

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Die EWE Baskets haben ihren Kader auf den deutschen Positionen komplettiert. Mit Dirk Mädrich wechselt ein erfahrener Center an die Hunte und unterschreibt einen Vertrag für die kommende Spielzeit.

Mit Brian Qvale steht einer der stärksten Center der Beko BBL im Kader der EWE Baskets, der besonders im Pick&Roll und in Brettnähe über große Qualitäten verfügt. Nach dem Karriereende von Robin Smeulders, galt es nun einen Akteur zu finden, der dem Oldenburger Spiel eine andere Dimension hinzufügen kann.

In Dirk Mädrich glauben die Oldenburger diesen Spielertyp gefunden zu haben, wie Sportmanager Srdjan Klaric erklärt: „Wir mussten uns nach einem Ersatz für Robin Smeulders umschauen und konnten nur auf der Position 5 schauen, da der Rest des Kaders bereits stand. Wir sind überzeugt, dass Dirk als 2,12 Meter großer Center, der viel Qualität aus der Distanz ausstrahlt, eine gute Lösung hinter Brian ist. Er ist erfahren, im Rebound gut, wird sich schnell einfügen und passt auch menschlich zu uns.“

In der Tat ist es die große Qualität aus der Distanz. Mädrich verwandelte in seiner Karriere bis zu 40 Prozent seiner Dreierversuche, die beim neuen Oldenburger Center im Gedächtnis bleibt. Eine Fähigkeit, die das Spielfeld für die neuen Kollegen breit machen soll. In der vergangenen Saison war Mädrich in Bonn aufgelaufen und hatte dort 7,2 Punkte und 3,6 Rebounds in knapp 18 Minuten Spielzeit im Schnitt erreicht. Die statistisch beste Saison absolvierte der Center in der Saison 2013/2014 bei Rasta Vechta. Dort erzielte Mädrich 11,5 Punkte und 4,7 Rebounds pro Partie.

„Dirk will sich nach der vergangenen Saison beweisen. Ich hatte das Gefühl, dass er unbedingt nach Oldenburg möchte. In seinem ersten Jahr in Bonn hat Dirk in einer Mannschaft funktioniert, die auf Teambasketball gesetzt hat. Diese Situation wird er bei uns wieder vorfinden. Seine Gefährlichkeit aus der Distanz macht es für unsere Gegner noch schwerer, sich an unser Spiel anzupassen“, beschreibt Headcoach Mladen Drijencic die Vorzüge des neuen Oldenburgers.

Dirk Mädrich über…

…die Gründe für den Wechsel nach Oldenburg: „Ich musste nicht lange nachdenken, bevor ich bei den EWE Baskets unterschrieben habe. Im Norden fühle ich mich wohl, habe viele Jahre meiner Karriere hier verbracht. Zudem ist Oldenburg sportlich eine hervorragende Adresse. Sportlich denke ich, dass ich gut in die Mannschaft passen werde, gerade weil Brian Qvale stark am Brett ist und ich gefährlich aus der Distanz bin.“

…den Wunsch bei den EWE Baskets anzugreifen: „Mein erstes Jahr in Bonn war individuell und mannschaftlich sehr gut. In der letzten Saison haben wir uns als Team nicht gefunden. Diese Erfahrungen haben natürlich auch an uns Spielern genagt. Deshalb bin ich sehr froh, in eine Mannschaft zu kommen, in der die Teamchemie so ausgeprägt ist. Ich fühle mich gut, möchte mich hier einbringen und noch einmal angreifen.“

…seine Gedanken über die EWE Baskets: „In Oldenburg wird seit Jahren erfolgreiche Arbeit geleistet. Die besondere Qualität ist dabei sicherlich die Kontinuität, die hier gelebt wird. Spieler über mehrere Jahre zu binden, ist ein Weg zum Erfolg. An einem Rickey Paulding, der ein unglaublicher Arbeiter ist, können sich andere Spieler orientieren.“

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05.07.2016, 19:17

Kader komplett: Maxime De Zeeuw besetzt letzte Schlüsselposition

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Mit einem belgischen Nationalspieler besetzen die EWE Baskets den letzten Ausländerplatz im Kader der kommenden Spielzeit. Auf der Position des Power Forwards kommt mit Maxime De Zeeuw ein international erfahrener Akteur an die Hunte.

Vielfältig sind die Anforderungen an einen Power Forward in den letzten Jahren geworden. Ein Vierer soll sich am Brett durchsetzen können, Gefahr aus der Distanz ausstrahlen und sich Rebounds sichern. Zur Stellenbeschreibung gehört auch die Fähigkeit, unterschiedliche Spielertypen an der Dreierlinie, aber auch in der Zone zu verteidigen.

„In Maxime De Zeeuw haben wir den Spielertyp gefunden, den wir gesucht haben. Er kann auf beiden Seiten des Parketts sehr dynamisch agieren und gibt uns Variabilität in der Offensive. Maxime arbeitet auch ohne Ball sehr aktiv und gibt uns auch die Möglichkeit, mit einer kleinen Aufstellung zu spielen“, beschreibt Headcoach Mladen Drijencic die Qualitäten des Belgiers.

De Zeeuw hat einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben und wird somit den Kader-Spot des scheidenden Nemanja Aleksandrov besetzen. Aleksandrov verlässt die EWE Baskets nach drei erfolgreichen Jahren, die mit einem Pokalsieg gekrönt wurden, mit noch unbekanntem Ziel. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei Nemanja für die gemeinsame Zeit. Er ist ein Spieler, der sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt und nie auf seine eigenen Statistiken schaut. Diese Kombination ist bei einem solch talentierten Spieler selten. Wir wünschen Nemanja für die Zukunft alles Gute“, so Srdjan Klaric, Sportmanager der EWE Baskets.

Der 29-jährige De Zeeuw blickt auf viel Erfahrung in nationalen und internationalen Wettbewerben zurück. Zunächst zählte der belgische Nationalspieler über einige Jahre hinweg zu den stärksten Akteuren in der heimischen Liga, machte aber spätestens in der Saison 2013/2014 auch über die Landesgrenzen hinaus nachhaltig auf sich aufmerksam.

12,4 Punkte und 6,4 Rebounds erzielte De Zeeuw in jener Spielzeit und absolvierte mit 10,7 Punkten und 5,2 Rebounds im Schnitt im Anschluss auch eine starke Europameisterschaft. Kein Wunder, dass De Zeeuw in seiner Heimat zum „Belgischen Spieler des Jahres“ gekürt wurde und Eurobasket.com ihn sogar zu „Europas Spieler des Jahres“ und zum „Besten Verteidiger des Jahres“ erklärte.

„Max ist ein international erfahrener Spieler, der sich sehr schnell in das Team einfügen wird“, sagt Hermann Schüller, geschäftsführender Gesellschafter der EWE Baskets. „Seine Athletik, Erfahrung und seine Leistungsergebnisse im Defense- und Offense-Verhalten werden das Teamplay variabler und damit insgesamt das Team besser machen.“

In der Saison 2014/2015 wagte De Zeeuw den Schritt in die italienische Liga und zeigte bei Virtus Rom stabile Leistungen in der Liga und im Eurocup. 63,6 Prozent Zweierquote und 37,5 Prozent aus der Distanz demonstrieren die Vielseitigkeit des neuen Flügelspielers im Kader der EWE Baskets. In der abgelaufenen Spielzeit erreichte De Zeeuw mit CEZ Nymburk die Playoffs in der stark besetzen VTB-League und gewann die tschechische Meisterschaft.

„Wir haben Maxime De Zeeuw bereits über einen längeren Zeitraum beobachtet“, sagt Srdjan Klaric. „Er bringt viele Fähigkeiten auf beiden Seiten des Parketts und große Erfahrung mit. Maxime wird uns besonders im Rebounding und der Verteidigung helfen und kann gegen kleine Aufstellungen auch als Center agieren.“

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05.07.2016, 19:18

Oldenburg in der Champions League

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Im Eurocup haben die EWE Baskets Oldenburg in der vergangenen Saison für Furore gesorgt. Erst im Achtelfinale wurde der Siegeszug der Oldenburger vom späteren Final-Teilnehmer aus Straßburg gestoppt.

Auch in der kommenden Saison dürfen sich die Fans in der EWE Arena auf internationale Duelle auf höchstem Niveau freuen.

Oldenburg geht als einer von drei deutschen Clubs ins Rennen um den Titel in der Basketball Champions League (BCL). Das hat das sogenannte BCL Bord am 29. Juni nach seiner Sitzung in München bekannt gegeben. Die EWE Baskets sind neben den Fraport Skyliners aus Frankfurt bereits für die sogenannte Regular Season, der Hauptrunde, die am 20. Oktober startet, gesetzt. Ludwigsburg muss ab dem 27. September die vorgelagerte Qualifikation überstehen.

„Nach unserem erfolgreichen Auftritt auf internationaler Bühne in der vergangenen Saison, freuen wir uns, diesen Weg weiterzugehen. Unser gezielt verstärktes Team hat die Qualität, sich dieser Herausforderung zu stellen und unsere Fans mit Spitzen-Basketball nicht nur auf nationaler Ebene zu begeistern“, so Hermann Schüller, geschäftsführender Gesellschafter der EWE Baskets.

Am 21. Juli steigt in München die Auslosung der von der FIBA Europe ins Leben gerufenen BCL, die mit 48 Clubs, darunter 17 nationale Meister, in ihre Premieren-Saison geht. Für die Regular Season, die den Playoffs vorausgehende Gruppenphase, stehen 24 Teams fest. Acht Mannschaften werden nach überstandener Qualifikation dann das 32 Teilnehmer zählende Hauptrunden-Feld komplettieren.

Mit SIG Basket Strasbourg könnte es demnach ein baldiges und dann sicherlich brisantes Wiedersehen geben. Ebenso winkt ein Duell gegen CEZ Nymburk - jener Club, mit dem Maxime De Zeeuw tschechischer Meister wurde, bevor er dieser Tage zu den EWE Baskets gewechselt ist.

Die Regular Season der Basketball Champions League wird in vier Gruppen gespielt. In jeder Gruppe befinden sich acht Clubs, von denen die jeweils vier Besten in die Playoffs einziehen. Dort spielen dann 16 Clubs um die Teilnahme am Final Four, das vom 28. bis 30. April 2017 ausgetragen wird.

Für die Teams, die in der Regular Season in ihren Gruppen nur Fünfter oder Sechster geworden sind, ist die Titeljagd dann noch nicht zwangsläufig vorbei. Diese Clubs werden sozusagen zu Quereinsteigern in die Playoffs beim FIBA Europe Cup.

Text: Roland Schekelinski (EWE Baskets)

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