Eine wirksame Methode, Druck auf den Herausgeber der Sonntagszeitung hinsichtlich einer regelmäßigen Versorgung mit dem Blatt auszuüben ist die Beschwerde bei einem oder besser mehreren Unternehmen, die regelmäßig große und somit teure Anzeigen in der Sonntagszeitung schalten. Diese Firmen zahlen schließlich dafür, dass alle Bürger mit dem Anzeigenblatt versorgt werden. Das garantiert der Herausgeber gegenüber seinen Auftraggebern. Aus diesem Grund sind auch regelmäßig Kontrolleure im Auftrag des Blattes unterwegs, die stichprobenhaft Haushalte abklappern und fragen, ob das Sonntagsblatt regelmäßig geliefert wird. Wenn nun eine Firma, die wöchentlich einen Haufen Geld in ihre Werbung im Sonntagsblatt investiert hört, dass das Blatt nicht überall verteilt wird, und dies wiederholt bei mehreren Bürgern, hat der Herausgeber ein echtes Problem bis hin zu Regressforderungen.
Ich für meinen Teil kann aber auch ohne Sonntagszeitung leben.