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Samstag, 6. März 2010, 11:19

Damenhandball: Tour führt VfL Oldenburg nach Göppingen

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Nächster Halt Göppingen: Auf ihrer Tour durch Deutschland und Europa treten die Handballerinnen des VfL Oldenburg am kommenden Sonntag (7.3.2010, 16 Uhr, Hohenstaufenhalle) bei Frisch Auf Göppingen an. Die Gäste wollen dabei möglichst mit einem Sieg den dritten Platz in der Bundesliga verteidigen und damit im 13. Pflichtspiel in Folge ohne Niederlage bleiben.

Die Bilanz mit dem derzeit Tabellensiebten nicht frei von schlechten Erlebnissen. Noch 2006/07 war der damalige Absteiger Göppingen zweifellos der Angstgegner des VfL. Dreimal trafen die Teams in Meisterschaft und Pokal aufeinander, dreimal gewann die Mannschaft um die Ex-Oldenburgerin Alena Vojtiskova. Vergangene Saison - Frisch Auf stieg 2008 direkt wieder in die Erste Liga auf - kam es sogar zu vier Duellen. Diesmal hatte Oldenburg mit drei Siegen die klar bessere Bilanz. Darunter fiel auch der 26:21-Erfolg am 4. April 2009 im Pokal-Halbfinale in Riesa, der Grundstock für den Cupsieg tags darauf. Die wichtigste Begegnung in der Bundesliga zwei Wochen später allerdings ging verloren: Mit dem 24:33 verspielten die Oldenburgerinnen ihre Chancen, die Playoffs der besten vier Clubs zu erreichen. Abermals jubelte Göppingen in der anschließenden Platzierungsrunde: Trotz des Oldenburger 27:24-Heimsieges wurde FAG dank des besseren Torverhältnisses Gruppenerster und qualifizierte sich deshalb für den europäischen Challenge Cup.

Die Erinnerung an das diesjährige Hinspiel ist aus Oldenburger Sicht besser. Am 13. Januar diesen Jahres gewann der VfL die Nachholpartie mit 32:26. "Das war ein sehr schönes Spiel", blickt Trainer Leszek Krowicki gerne an den damals dritten Sieg in Folge zurück: "Wenn wir so eine Leistung wiederholen, müssen wir nichts befürchten. Doch Göppingen hat einige sehr gute Spielerinnen und ist in der Lage, jedes Team in der Bundesliga in Bedrängnis zu bringen."

Seit dem Sieg Anfang des Jahres sind weitere neun Partien ohne Niederlage hinzugekommen. Zuletzt zeigte sich Oldenburg beim 31:18 gegen den überforderten Thüringer HC in bestechender Form. Will der VfL auch die 13. Partie in Serie überstehen, muss er allerdings den starken Rückraum Göppingens in den Griff bekommen und genügend Mittel gegen Torfrau Alexandra Meisl finden. "Meisl gehört zu den besten ihres Faches. Sie kann Spiele alleine entscheiden", sagt Krowicki, der sich mit elf Spielerinnen am Samstagmittag auf den Weg macht. Torfrau Julia Renner stößt erst am Samstagabend zur Mannschaft. Die 22-Jährige wird das VfL-Regionalligateam am Nachmittag (16.30 Uhr) bei Eintracht Hildesheim unterstützen und sich am Abend in Hildesheim in den Zug nach Göppingen setzen. Dem VfL II fehlt seit dem Kreuzbandriss von Tomke Köther eine etatmäßige Torfrau, Renner besitzt ein Doppelspielrecht.

Die Tour der Oldenburgerinnen geht am kommenden Mittwoch (10.2.2010, 19.30 Uhr, EWE ARENA) mit dem Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Bayer Leverkusen weiter. Am Samstag darauf (18.30 Uhr) steht das Viertelfinal-Hinspiel im Europapokal der Pokalsieger beim serbischen Vertreter HC Naisa-Nis an (Rückspiel am 21. März, 16 Uhr, EWE ARENA). Insgesamt bestreitet der VfL vom 7. bis zum 28. März sechs teils vorentscheidene Spiele in Meisterschaft, Pokal und Europapokal.

Ole Rosenbohm / Presse VfL Oldenburg

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Sonntag, 7. März 2010, 18:02

Oldenburgs Handballfrauen spielen 25:25 in Göppingen

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Die Erfolgsserie hielt auch im Schwabenland, der Sieg aber wurde noch vergeben: Die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg mussten sich am Sonntagnachmittag im Auswärtsspiel bei Frisch Auf Göppingen mit einem 25:25 (16:15)-Unentschieden zufrieden geben. Die Mannschaft von Trainer Leszek Krowicki blieb damit auch im 13. Pflichtspiel ohne Niederlage und festigte einmal mehr den dritten Tabellenplatz.

Die Oldenburgerinnen, die zunächst mit 2:6 in Rückstand gerieten, rissen die Partie nach 15 Minuten an sich und lagen zwischenzeitlich mit drei Toren (20:17/40. Minute und 24:21/55.) in Front. Julia Wenzl hatte den deutschen Pokalsieger eine Minute vor Spielschluss noch einmal in Führung gebracht, doch Göppingen schaffte mit dem allerletzten Angriff zwei Sekunden vor der Schlusssirene noch den Ausgleich durch Anna-Lena Unseld.

Beste Werferinnen beim VfL waren Angie Geschke und Wiebke Kethorn, die jeweils fünf Treffer erzielten.
Quelle: VfL Oldenburg

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