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07.02.2005, 18:14

Oldenburger Archive stellen sich im Film vor

Zitat


Was ist eigentlich ein Archivknoten?
Oldenburger Archive stellen sich im Film vor

Oldenburg. Mit einem etwa 15-minütigen Video wollen die Oldenburger Archive auf ihre Bedeutung als »Gedächtnis unserer Gesellschaft« aufmerksam machen. Die Filmidee für »Was ist eigentlich ein Archivknoten« stammt von der Oldenburger Historikerin Dr. Katharina Hoffmann. Sie konnte für ihr Projekt die beiden Filmemacher Claus Claussen und Wolfgang Wortmann gewinnen. Finanziert wurde das Projekt mit Fördergeldern, die von der Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg zur Verfügung gestellt wurden. Interessierte können die Produktion im Niedersächsischen Staatsarchiv, im Stadtarchiv, im Stadtmuseum und im Archiv des Evangelisch-lutherischen Oberkirchenrates erhalten. Darauf macht die Stadt auch im Internet unter http://www.oldenburg.de/stadtarchiv/ mit einem Trailer aufmerksam.

Insbesondere bei regionalhistorischen Themen ist das Informationsangebot von schulinternen Bibliotheken oder im Internet oft eher klein. Anders sieht das beim Blick in die Archive aus, in denen Akten, aber auch Fotos, Lebenserinnerungen, Plakate und Landkarten lagern. Insbesondere viele Originaldokumente lassen die Nutzer in die Vergangenheit eintauchen.

Der Film »Was ist eigentlich ein Archivknoten« schildert die fiktive Recherche der Schülerinnen Maike, Wiebke und Wienke. Sie wollen wissen, wer oder was sich hinter der Tappenbeck-Straße verbirgt und erfahren, dass Karl Tappenbeck von 1900 bis 1921 Oberbürgermeister in Oldenburg war. Die Schülerinnen finden Fotos von ihm und seiner Familie, entdecken in seinen Zeugnissen, dass auch ein ranghoher Politiker nicht immer ein Musterschüler sein muss, lesen in Tappenbecks Lebenserinnerungen seine Einstellung zum Nationalsozialismus und besuchen sein Wohnhaus in der Kleinen Kirchenstraße, in dem heute ein Möbelgeschäft untergebracht ist. Um die Suche der Schülerinnen lebendiger zu gestalten, werden sie von Tappenbeck »beobachtet«, der sich mit Hilfe des »Blue-Screen-Verfahrens« immer wieder zum Stand der Recherche äußert bis hin zu seinem Resümee vor dem eigenen Grab auf dem Gertrudenfriedhof: »Das ist also ist das Ende; und doch nicht ganz: In den Archiven lebt vieles weiter bis heute.«


Pressemitteilung vom 07.02.2005 der Stadt Oldenburg

Ich habe den Film bereits sehen dürfen, und muss sagen, dass er ganz interessant gemacht wurde. Wer ein faible für die Oldenburger Geschichte hat sollte sich den unbedingt mal ansehen (oder gar erwerben), er bekommt dort einige Hinweise, welche Möglichkeiten man hat um einer Sache auf den Grund zu gehen....

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