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19.02.2005, 14:55

Eine Kuh macht „Muh!“, viele Kühe Mühe...

Zitat

Sechs (!) Kühe stürzen in Güllegrube

Stallboden hatte nachgegeben – Alle Kühe gerettet – Schwierige Bergung – Erstickungsgefahr für die Tiere – Mehrere O-Töne

Datum: Samstag, 19. Februar 2005, ca. 06:30 Uhr
Ort: Großmoor, Samtgemeinde Wathlingen, Landkreis Celle / Niedersachsen

(ah) Dinge gibt’s, die gibt’s gar nicht.: Am Samstagmorgen „warteten“ sechs Kühe in einer Scheune im niedersächsischen Großmoor (bei Celle) darauf, gemolken zu werden, als plötzlich der Boden nachgab und drei der Tiere fast zwei Meter in eine Güllegrube unter dem Gebäude stürzten.
Damit nicht genug: Die Kuh ist ein Herdentier und daher hieß es für die restlichen drei Kühe nur: Hinterher! Zahlreiche Nachbarn und Feuerwehrleute eilten sofort zur Rettung der Tiere herbei, doch zunächst mussten die verängstigten Tiere in dem Güllekanallabyrinth unter der Scheune lokalisiert werden. Somit kam einigen wenig beneidenswerten Feuerwehrleuten die Aufgabe zu, sich in Vollschutzanzügen in die Grube zu wagen. Dies war nicht ganz ohne Gefahren, denn es war nicht auszuschließen, dass die panischen und ungemolkenen (wodurch Entzündungen drohten) Kühe die Männer verletzen könnten und auch den Tieren drohte die Erstickung durch die Gase in der Grube.
Nachdem die Tiere gefunden und zum „Ausgang“ gebracht wurden, stellte sich die Rettung aus dem stinkenden Untergrund als schwierig dar. Die Feuerwehr baute eine Treppe aus Strohballen, doch nicht alle Tiere schafften es, diesen Ausweg zu nutzen. Einige Kühe mussten mit einem Kran aus der Grube gezogen werden.
Schließlich gelang es, alle Kühe wohlbehalten oder nur leicht verletzt zu retten und ihnen wieder festen und weniger streng riechenden Boden unter die Hufen zu verschaffen. Somit also: Kuh gut, alles gut...


Quelle: NonstopNews

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