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MoinausOldenburg

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20.03.2012, 08:17

EWE Baskets: Saison 2012/2013

Machowski übernimmt im Sommer

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Mit einem neuen Headcoach gehen die EWE Baskets Oldenburg in die Saison 2012/2013. Der Beko Basketball-Bundesligist verpflichtete den 40-jährigen Sebastian Machowski, der seit 2009 bei den New Yorker Phantoms Braunschweig als Trainer aktiv ist. Machowski unterschrieb bei den Oldenburgern einen Vertrag über zwei Jahre. Ralph Held, der im März die Mannschaft von Predrag Krunic als Headcoach übernommen hatte, wird ab der neuen Saison wieder als Assistenz-Trainer arbeiten und sich zudem seiner Aufgabe als Nachwuchskoordinator der Baskets widmen.

„Sebastian Machowski hat sich in kurzer Zeit einen Namen als Trainer gemacht“, erläutert Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller. „Er ist exzellent vernetzt, hat in Braunschweig sehr gute Arbeit gemacht und ist in unseren Augen genau der richtige, um die gemeinsamen Vorhaben in die Tat umzusetzen.“ Die Entscheidung für Machowski fiel in enger Abstimmung mit Ralph Held: „Ich habe größten Respekt davor, dass Ralph nach der Beurlaubung von Predrag Krunic das Team geleitet hat und möchte mich dafür noch einmal bedanken“, so Schüller. „Für uns ist es selbstverständlich, ihn weiter im Trainer-Team haben zu wollen. Ralph ist einer der erfahrensten Coaches in unserer Liga, darüber hinaus steht seine Arbeit als Nachwuchskoordinator erst am Anfang. Hier hat er trotz des noch immer großen Potenzials bereits Großes geleistet.“

Die Verzahnung des Profi- und des Nachwuchsbereiches wird in Zukunft noch größere Bedeutung bekommen: „Gerade vor dem Hintergrund der Quote, die für die kommende Saison und darüber hinaus vorsieht, sechs Deutsche im Zwölfer-Kader haben zu müssen, ist die Stärkung des Nachwuchses elementar. Hier sehen wir uns mit Sebastian Machowski als Headcoach in der Beko BBL und mit Ralph als Assistent sowie Nachwuchskoordinator sehr gut aufgestellt.“

Von 1991 bis 2008 war der am 18. Januar 1972 geborene Machowski als Spieler im Profibereich aktiv. Lange Zeit bei ALBA BERLIN, später dann bei Clubs in Europa sammelte Machowski wertvolle Erfahrungen auf dem Parkett. Neben Berufungen in die deutsche Nationalmannschaft zählte sicherlich der Gewinn des Fiba Europe Cups 2004 mit dem Mitteldeutschen BC zu seinen größten Erfolgen. Im Februar 2008 wechselte er schließlich die Seiten, beendete seine Spielerkarriere und wurde Headcoach beim polnischen Erstligisten Kotwica Kolobrzeg (bis 2009). Zwischen 2009 und 2012 etablierte Machowski dann die New Yorker Phantoms Braunschweig unter den Playoff-Teams der Beko BBL, schaltete 2010 die EWE Baskets (damals Hauptrundenerster) aus und zog zweimal ins TOP FOUR ein.

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit“, blickt Schüller voraus, der auch aus dem Kreise der Hauptsponsoren viele positive Reaktionen zur Verpflichtung vernahm. „Sebastian Machowski hat durch sein Coaching und durch seinen tadellosen Charakter sehr schnell viel Ansehen in der Liga gewonnen. Wir werden uns, sobald diese Saison beendet ist, mit großem Ehrgeiz der sportlichen Zukunft zuwenden und die Weichen stellen für einen schlagkräftigen Kader.“

„Ich freue mich auf die neue sportliche Herausforderung in Oldenburg“, erklärte Sebastian Machowski. „Bei den EWE Baskets sind in den vergangenen Jahren hervorragende Voraussetzungen geschaffen worden, nicht zuletzt dank des Trainingszentrums, der sehr guten Organisation und der ambitionierten Nachwuchsförderung in der Baskets Akademie Weser-Ems. Dazu kommt die Perspektive, regelmäßig international spielen zu können.“ Die volle Konzentration gilt nun aber der entscheidenden Saisonphase der laufenden Saison: „Wir wollen hier in Braunschweig in die Playoffs und dort eine gute Rolle spielen. Zudem freuen wir uns auf das TOP FOUR und wollen unbedingt in Bonn das Finale erreichen“, so Machowski.

Text: Torben Rosenbohm, EWE Baskets Oldenburg

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24.04.2012, 08:09

Bei Baskets beginnt Kofferpacken

So, nun wird mal wieder alles umgekrempelt.

Lt. NWZ-Bericht hat nur Adam Chubb einen Vertrag für die kommende Saison.
Problem ist, dass die Bundesliga-Mannschaften ab nächster Saison 6 (!) Deutsche im Kader haben müssen.

Da könnten doch von den jetzigen deutschen Spielen der eine oder andere bleiben.
Allerdings steigt dadurch deren Marktwert immens.
Da ist die EWE mal wieder gefordert.

?(

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02.05.2012, 16:52

Rickey Paulding unterschreibt bis 2014

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Nur vier Tage nach dem letzten Saisonspiel haben die EWE Baskets Oldenburg eine wichtige Personalentscheidung getroffen: Rickey Paulding unterschrieb am Mittwoch einen Vertrag über weitere zwei Jahre.

Der US-Amerikaner ist bereits seit 2007 für die EWE Baskets aktiv, wurde 2009 mit den Huntestädtern Deutscher Meister (und Finals-MVP) und erhielt zuletzt eine Auszeichnung als Oldenburgs Sportler des Jahres 2011.

„Ich bin sehr glücklich, dass wir uns so schnell haben einigen können“, erklärte Unternehmer und Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller. „Rickey hat sich genau wie in den Jahren zuvor als zuverlässiger und hart arbeitender Spieler erwiesen. Er verkörpert Werte wie Respekt, Disziplin und uneingeschränkten Einsatz. Dabei ist er nicht nur für die Fans in der Region zu einem absoluten Vorbild geworden, sondern genießt Anerkennung bei Basketball-Anhängern in der gesamten Liga.“

Der zweifache Familienvater, der mit seiner Frau und seinen Kindern in dieser Woche für den Sommer in die USA fliegt, ist ebenfalls glücklich, weiter in Oldenburg zu bleiben: „Meine Familie und ich fühlen uns hier sehr wohl, und ich bin schon jetzt sehr gespannt auf die neue Saison.“ Mit 12,6 Punkten, 3,8 Rebounds sowie einer Dreier-Quote von 40,2 Prozent zählte Paulding auch 2011/2012 wieder zu den Leistungsträgern der EWE Baskets und bestach auch in kritischen Phasen der Saison durch unermüdlichen Einsatz im Sinne des Teams.

Paulding, der am 23. Oktober 1982 geboren wurde, steht seit 2007 im Kader der EWE Baskets. 2008 verhalf er dem Club zum erstmaligen Einzug ins Halbfinale, 2009 hatte er entscheidenden Anteil an der ersten Deutschen Meisterschaft – 2010 folgte schließlich die Hauptrunden-Meisterschaft. Fünfmal spielte Paulding beim ALLSTAR Day der Beko Basketball Bundesliga, zuletzt im Januar dieses Jahres.

Paulding ist neben Adam Chubb somit bereits der zweite Spieler aus der Starting Five der abgelaufenen Saison, der auch 2012/2013 für die EWE Baskets Oldenburg auflaufen wird. Dass Pauldings Unterschrift am Mittwoch in der Geschäftsstelle mit großem Enthusiasmus aufgenommen wurde, überrascht nicht. „Auf diese Entscheidung hat Basketball-Oldenburg gehofft – wir hier im Club freuen uns natürlich auch über die nächsten zwei Jahre mit diesem großartigen Sportsmann“, so Regina Kulms, kaufmännische Geschäftsführerin der EWE Baskets.

Text: Torben Rosenbohm, EWE Baskets Oldenburg

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16.05.2012, 08:22

Auch Ronnie Burrell bleibt an Bord

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Der Kader der EWE Baskets Oldenburg für die Saison 2012/2013 nimmt Formen an: Auch Ronald „Ronnie“ Burrell wird in der kommenden Spielzeit wieder für den Beko Basketball-Bundesligisten auflaufen. Der 28-Jährige zählte in der abgelaufenen Saison zu den Leistungsträgern der Baskets und ist nach Adam Chubb und Rickey Paulding bereits der dritte Akteur aus der Startformation, der auch unter der Regie des neuen Headcoaches Sebastian Machowski für die Huntestädter spielen wird.

„Ronnie Burrell repräsentiert für uns genau das, was wir uns von Spielern wünschen“, erläutert Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller die Entscheidung, die Club-Option auf eine zunächst einjährige Vertragsverlängerung zu nutzen. „Er ist immer mit vollem Herzen dabei und identifiziert sich voll mit der Stadt und dem Club.“ Auch Ralph Held, zwischen März und Mai Headcoach der EWE Baskets und ab kommender Saison wieder Assistenztrainer und Nachwuchskoordinator, begrüßt die Entscheidung: „Ich habe Ronnie eine Saison lang als harten Arbeiter und uneingeschränkten Teamplayer erlebt. Sein Ausfall in den wichtigen Spielen war für uns ein herber Verlust.“

Burrell, am 21. Juli 1983 in Livingstone (New Jersey) geboren, kam in 29 Spielen zum Einsatz und erzielte in durchschnittlich knapp 25 Minuten pro Beko BBL-Partie 12,4 Punkte und 5,4 Rebounds. Seine Athletik am Brett und sein sicheres Händchen aus der Distanz (39,5 Prozent Dreier-Quote) machen ihn zu einem variablen Power Forward. Auch in der EuroChallenge wusste er mit 12,5 Punkten und 5,5 Rebounds zu überzeugen.

Der letzte Teil der Saison verlief für Burrell unglücklich: Zwei inzwischen auskurierte Blessuren und eine Drei-Spiele-Sperre in der entscheidenden Phase verhinderten eine Fortsetzung seiner zuvor gezeigten Leistungen. Mit dem Wunsch, unbedingt in Oldenburg zu bleiben, war der US-Amerikaner schließlich in seine Heimat zurückgekehrt – „sehr glücklich“ zeigte er sich jetzt über die Vertragsverlängerung.

Text: Torben Rosenbohm, EWE Baskets Oldenburg

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22.05.2012, 13:54

Auch Bahiense de Mello bleibt

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Die EWE Baskets Oldenburg haben den Vertrag mit Shooting Guard Dominik Bahiense de Mello um eine Saison verlängert. Der 27-Jährige gehörte in der abgelaufenen Spielzeit zu den vier Spielern, die in allen 34 Begegnungen in der Beko BBL aufgelaufen waren. De Mello ist nach Adam Chubb, Rickey Paulding und Ronnie Burrell der vierte Leistungsträger, der nach 11/12 auch in der ersten Saison unter dem neuen Headcoach Sebastian Machowski das Baskets-Trikot tragen wird.

„In vielerlei Hinsicht ist das eine erfreuliche Entscheidung“, so Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller. „Dominik hat sich in jeder Trainingseinheit und in jedem Spiel mit viel Ehrgeiz für das Team eingesetzt. Er würde nie auf die Idee kommen, schlechte Laune zu verbreiten, wenn es einmal nicht läuft – ganz im Gegenteil versucht er immer, seine Teamkollegen zu pushen. Und nicht zuletzt vor dem Hintergrund der neuen Regelung, sechs deutsche Spieler im 12er-Kader aufweisen zu müssen, ist es wichtig, gutklassige Akteure mit deutschem Pass an uns zu binden. Dominik hat dank seiner tadellosen Einstellung ein sehr hohes Standing bei unseren Fans.“

Der neue Headcoach Sebastian Machowski, der sich am Freitag bei der Saisonabschlussfeier von den Fans der New Yorker Phantoms Braunschweig verabschiedet hat, sieht auf Bahiense de Mello neue Herausforderungen zukommen: „Ich freue mich, dass Dominik für uns auflaufen wird. Er ist ein engagierter Verteidiger und im Angriff nicht nur dank seiner Dreier gefährlich. In Zukunft wird er noch mehr Verantwortung übernehmen müssen.“

Dominik Bahiense de Mello stand in der Vorsaison im Schnitt 15:12 Minuten pro Beko BBL-Partie auf dem Parkett und kam in der EuroChallenge in allen zwölf Spielen zum Einsatz. Davor war er sechs Jahre lang bei den SKYLINERS aus Frankfurt aktiv. „Es gefällt mir in Oldenburg sehr gut, daher bin ich glücklich, dass ich bleibe. Ich freue mich auf die neue Saison und den neuen Trainer Sebastian Machowski“, so de Mello.

Text: Torben Rosenbohm, EWE Baskets Oldenburg

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24.05.2012, 13:47

RobinSmeulders geht in drittes Baskets-Jahr

Einen Kern bekannter Gesichter kündigte Hermann Schüller, Unternehmer
und geschäftsführender Gesellschafter der EWE Baskets Oldenburg, als
Basis für den Kader der Saison 2012/2013 an. Inzwischen sind es fünf
Akteure aus der abgelaufenen Spielzeit, die Mitte August an die Hunte
zurückkehren werden, denn auch Robin Smeulders bleibt den Oldenburgern
erhalten.



Der 2,08 Meter große Flügelspieler und Center steht bereits seit 2010 in
den Reihen der Norddeutschen. Zuvor standen in Rickey Paulding, Adam
Chubb, Ronnie Burrell und Dominik Bahiense de Mello schon vier Akteure
für das neue Team fest.

Sebastian
Machowski, ab der neuen Saison Headcoach der EWE Baskets, weiß um die
Stärken des 24-Jährigen, der neben einem deutschen auch den
niederländischen Pass besitzt: „Robin wird auch im nächsten Spieljahr
Energie und Einsatz bringen.“ Dass er noch nicht am Ende seiner
Entwicklung angekommen ist, sieht auch Machowski: „Gemeinsam wollen wir
alles daran setzen, dass er mit seinem Rebound-Talent und seinem
vielseitigen Offensiv-Spiel eine feste Größe in der Liga wird.“

Smeulders
spielte zwischen 2007 und 2010 für das NCAA-Team Portlands, bevor er
einen Vertrag in Oldenburg unterzeichnete. Kam er 2010/2011 mehrheitlich
nur zu Kurzeinsätzen, rückte der langjährige niederländische
Nationalspieler in der Vorsaison zu einem festen Mitglied der Rotation
auf. Nach sieben Spieltagen indes erlitt Smeulders eine unerwartet
langwierige, inzwischen aber auskurierte Fußverletzung, die ihm den
zuvor guten Rhythmus raubte.

„Ich bin sehr froh, dass wir mit
einer recht großen Kader-Kontinuität in die neue Saison starten können“,
so Hermann Schüller. „Robin Smeulders hat angedeutet, zu was er in der
Lage ist. Sebastian Machowski wird alles daran setzen, ihn weiter zu
fördern. Nach diesen ersten Verpflichtungen gilt es jetzt, weiterhin
umsichtig die richtigen Entscheidungen zu treffen, um die Mannschaft
möglichst optimal für die kommenden Herausforderungen aufzustellen.“

Quelle: EWE Baskets

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29.05.2012, 18:12

Oldenburger Jannik Freese bleibt bei den Baskets

"Große Kontinuität bei den EWE Baskets Oldenburg: Auch die sechste
Personalentscheidung für die Saison 2012/2013 betrifft ein bekanntes
Gesicht. Der Vertrag mit dem gebürtigen Oldenburger Jannik Freese wurde
um ein Jahr verlängert.



Der 2,13 Meter große Center wird Mitte August ebenso an die Hunte
zurückkehren wie bisher schon Adam Chubb, Rickey Paulding, Ronnie
Burrell, Dominik Bahiense de Mello und Robin Smeulders.

Bis zu
seinem 16. Lebensjahr lebte Freese in Oldenburg und lernte beim
Oldenburger Turnerbund das Basketballspielen. Nach Stationen an der
Highschool, in Braunschweig und Gießen kehrte er im August 2011 nach
Oldenburg zurück und kam in der Saison 2011/2012 bei den EWE Baskets
Oldenburg auf insgesamt 17 Einsätze in der Beko Basketball Bundesliga
und sechs internationale Auftritte in der EuroChallenge.

„Jannik
ist noch nicht am Ende seiner sportlichen Entwicklung angekommen“, weiß
der neue Headcoach Sebastian Machowski. „Er wird im Training weiterhin
hart an seinem Spiel arbeiten müssen, um sein immer wieder aufblitzendes
Potential in Spielen kontinuierlich abrufen zu können.“ Das Team für
seine Oldenburger Debüt-Saison sieht Machowski in jedem Fall bereits gut
aufgestellt: „Diese sechs Spieler sind eine verheißungsvolle Basis.“
Das sieht Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller genauso: „Es ist hoch
erfreulich, bereits jetzt sechs Positionen besetzt zu haben. Wir
wissen, was noch zu tun ist, und gehen das umsichtig und in Ruhe an.“

Jannik
Freese hält sich derzeit in den USA fit. „Ich arbeite fünfmal in der
Woche mit einem Personal Trainer zusammen“, so der 25-Jährige. „Zudem
spiele ich in Kürze bei einem Turnier an der Georgetown University mit,
dort treten auch NBA- und College-Spieler an. Ich freue mich schon jetzt
auf die Saison in Oldenburg unter Regie von Sebastian Machowski und auf
die vielen bekannten Gesichter im Team.“

Der aktuelle Kader der
EWE Baskets Oldenburg: Dominik Bahiense de Mello (Shooting Guard, GER),
Rickey Paulding (Small Forward, USA), Ronnie Burrell (Power Forward,
USA), Robin Smeulders (Power Forward/Center, GER), Adam Chubb (Center,
USA), Jannik Freese (Center, GER)."

Text: Torben Rosenbohm, EWE Baskets Oldenburg

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11.06.2012, 14:16

Konrad Wysocki kommt für zwei Jahre

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Inzwischen sechs Spieler aus dem Kader der Vorsaison werden auch 2012/2013 für die EWE Baskets Oldenburg auf Körbejagd gehen – nun hat der erste Neuzugang einen Vertrag beim Beko Basketball-Bundesligisten unterschrieben. Der langjährige deutsche Nationalspieler Konrad Wysocki erhielt einen Kontrakt über zwei Jahre und trifft in Oldenburg auf seinen ehemaligen Frankfurter Mitspieler Dominik Bahiense de Mello. Zuletzt war Wysocki drei Jahre lang beim polnischen Spitzenclub PGE Turow Zgorzelec aktiv.

„Von Beginn an stand Konrad auf unserer Liste der für uns interessanten deutschen Spieler“, so Headcoach Sebastian Machowski. „Wir wussten, dass wir noch eine arrivierte Kraft finden mussten. Daher bin ich sehr froh, Konrad als erfahrenen und sowohl im Junioren- als auch Herrenbereich vielfach eingesetzten Nationalspieler für unser Programm gewonnen zu haben.“ Machowski lobt die Vielseitigkeit seines Neuzugangs: „Konrad kann auf beiden Flügelpositionen eingesetzt werden, das hat er bereits eindrucksvoll in der Beko BBL und zuletzt in Polen bewiesen.“ Der Fokus für die kommenden Verpflichtungen richtet sich nun auf die kleinen Positionen: „Nach dieser Entscheidung können wir uns voll auf die Suche nach den Spielern für den Aufbau machen.“

EWE Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller zeigt sich erleichtert über die bereits siebte Personalentscheidung: „Gute und im Idealfall erfahrene deutsche Spieler stehen nicht zuletzt vor dem Hintergrund der neuen Regelung in der Liga momentan stark im Scheinwerferlicht. Die Konkurrenz durch die anderen Clubs ist enorm. Daher bin ich ausgesprochen glücklich über die Verpflichtung von Konrad Wysocki und freue mich auch, einen weiteren Akteur bei uns zu wissen, der direkt für zwei Jahre unterschrieben hat.“ Das hatten zuvor schon Rickey Paulding und Dominik Bahiense de Mello getan. Ebenfalls für die EWE Baskets auflaufen werden in der kommenden Saison noch Adam Chubb, Robin Smeulders und Ronnie Burrell.

„Ich freue mich, nach drei Jahren in Polen nun wieder deutsches Basketball-Parkett unter den Füßen zu haben“, erklärte Wysocki am Montag. „Oldenburg ist eine tolle Basketball-Stadt, und es wäre großartig, den Club wieder der Liga-Spitze nahe zu bringen. Mit meiner Erfahrung und meinen Fähigkeiten möchte ich meinen Teil zum Erfolg beitragen.“

Konrad Wysocki, 2,01 Meter groß und am 28. März 1982 geboren, begann seine Erstliga-Karriere im Jahr 2006, als er entscheidenden Anteil am Aufstieg von ratiopharm ulm in die Beletage des deutschen Basketballs hatte. Hier spielte er bis 2008, wechselte dann zu den SKYLINERS aus Frankfurt und stand zwischen 2009 und 2012 in Polen bei PGE Turow Zgorzelec unter Vertrag. Zwei Auftritte beim ALLSTAR DAY, zwei Nominierungen als Most Improved Player (2007, 2008 ) und die Auszeichnung zum besten Forward Polens (2011) durch eurobasket.com sind nur einige seiner sportlichen Höhepunkte. Zwischen 2008 und 2011 stand er in der A-Nationalmannschaft und war unter anderem bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking und bei der EM in Polen 2009 dabei.

Text: Torben Rosenbohm, EWE Baskets Oldenburg

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25.06.2012, 16:32

Start in München und gegen Bamberg

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Das Auftaktprogramm der Saison 2012/2013 hat es für die EWE Baskets Oldenburg in sich: Mit einem Gastspiel beim FC Bayern München startet der Club am Mittwoch, 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit), in sein 13. Erstliga-Jahr.

Und auch das Heimdebüt des neuen Trainers Sebastian Machowski hält etwas Besonderes bereit: Der dreifache Doublegewinner Brose Baskets gastiert am Samstag, 6. Oktober, ab 20 Uhr in der EWE ARENA.

Am dritten Spieltag reisen die EWE Baskets zu den Neckar RIESEN Ludwigsburg (zuvor EnBW Ludwigsburg) – diese Partie wurde auf Mittwoch, 17. Oktober (20 Uhr), verschoben. Am Sonntag, 14. Oktober, steht Spieltag drei auf dem Programm, wenn um 18 Uhr die WALTER Tigers Tübingen in der EWE ARENA gastieren.

Zu den Höhepunkten der Saison werden gewiss wieder die Heimspiele gegen ALBA BERLIN (Samstag, 2. Februar 2013, 20 Uhr) und die Artland Dragons (Samstag, 2. März 2013, 20 Uhr) gehören. Das Derby im Artland steigt am Samstag, 15. Dezember (20 Uhr).

Bereits vor dem ersten Spieltag werden die Fans der EWE Baskets Oldenburg die Chance bekommen, sich einen Eindruck von der Mannschaft zu verschaffen: Für Sonntag, 16. September, ist der EWE Baskets Day 2012 geplant. Informationen zum Programm und zum Testspielgegner folgen, Tickets gibt es voraussichtlich Anfang August.

Der Einzelkarten-Verkauf für die Beko BBL beginnt Anfang September. Noch bis zum 31. Juli haben Dauerkarteninhaber die Möglichkeit der Verlängerung und Neuinteressenten die Chance auf eine Bewerbung.

Anmerkung: Der Spielplan ist vorläufig, Änderungen aufgrund von TV-Übertragungen und möglichen Europapokal-Einsätzen der Clubs wahrscheinlich.


Hier geht es um vorläufigen Spielplan der Saison 2012/2013.

Text: Torben Rosenbohm, EWE Baskets Oldenburg

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26.06.2012, 18:39

Chris Kramer kommt nach Oldenburg

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Zweiter Neuzugang bei den EWE Baskets Oldenburg: Der US-amerikanische Combo-Guard Chris Kramer hat einen Vertrag für die kommende Saison unterschrieben. Kramer, am 4. April 1988 geboren, avancierte 2011/2012 zum Topscorer bei den s.Oliver Baskets aus Würzburg und hatte großen Anteil daran, dass der Aufsteiger bis ins Halbfinale der Beko Basketball Bundesliga kam.

Der 1,91 Meter große Kramer ließ seinen vier College-Jahren in Purdue eine Saison in der D-League (Fort Wayne Mad Ants) und einen Abstecher nach Puerto Rico folgen. In der Vorsaison wechselte er dann zu den s.Oliver Baskets, erwies sich hier als exzellenter Verteidiger mit unermüdlichen Einsatz und setzte sich dank seiner 11,2 Punkte pro Spiel (dazu kamen 4,1 Rebounds und 2 Assists) die Topscorer-Krone der Franken auf.

„In einer so defensiv orientierten Mannschaft wie Würzburg in der letzten Saison als bester Verteidiger herauszuragen, ist schon etwas besonderes“, betont Oldenburgs neuer Headcoach Sebastian Machowski. „Darüber hinaus war Chris mit seiner dynamischen Spielweise auch Topscorer des Halbfinalisten. Ich bin mir sicher, dass er noch viel Entwicklungspotenzial hat und freue mich, ihn von unserem Programm in Oldenburg überzeugt zu haben.“

„Chris Kramer ist ein sehr junger, gut ausgebildeter Spieler“, so Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller. „Er hat bei seiner ersten richtigen Profistation in Würzburg angedeutet, was man von ihm noch erwarten kann. Vor allem seine Defensive ist beeindruckend. Wenn es bei den s.Oliver Baskets in die entscheidenden Minuten ging, stand er stets auf dem Parkett.“

Kramers Vertrag enthält eine NBA-Ausstiegsklausel. In diesem Sommer wird er bei zwei NBA-Summerleagues vorspielen, um sich für ein Engagement zu empfehlen. „Ein gewöhnlicher Vorgang“, so Hermann Schüller, „und angesichts der Strahlkraft der NBA aus Sicht der Spieler nur allzu verständlich. Wenn das nicht klappt, wird Chris pünktlich zum Trainingsauftakt nach Oldenburg kommen.“

Der Kader der EWE Baskets zum jetzigen Stand: Chris Kramer, Dominik Bahiense de Mello, Rickey Paulding, Konrad Wysocki, Ronnie Burrell, Robin Smeulders, Adam Chubb und Jannik Freese.

Text: Torben Rosenbohm, EWE Baskets Oldenburg

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29.06.2012, 11:26

Dru Joyce lenkt EWE Baskets-Aufbau

"Die EWE Baskets Oldenburg haben eine wichtige Personalentscheidung
getroffen: Dru Joyce ist der neue Aufbauspieler des Beko
Basketball-Bundesligisten und EuroChallenge-Teilnehmers.



Der US-Amerikaner, seit 2010 bei TBB Trier aktiv, unterschrieb einen
Vertrag über zwei Jahre. Joyce ist nach Konrad Wysocki und Chris Kramer
der dritte Neuzugang für 2012/2013, nachdem zuvor sechs Spieler aus dem
alten Kader weiterverpflichtet worden sind.

„Dru Joyce ist ein
klassischer Pass-First-Pointguard“, sagt Oldenburgs Trainer Sebastian
Machowski über seinen neuen Spieler. „Er hat in den letzten Jahren in
Trier und zuvor schon in Ulm bewiesen, dass er Mannschaften durch seine
Spielweise besser macht. Ich freue mich, dass wir einen echten
Aufbauspieler zu uns geholt haben. Dru hat große Ambitionen und es wird
unsere Aufgabe sein, diese gemeinsam umzusetzen.“

Auch
Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller ist sehr zufrieden mit der
Entscheidung: „Wir haben einen Point Guard gefunden, der für echtes
Teamplay steht und dem erfolgreiche Zuspiele im Zweifel wichtiger sind
als eigene Punkte, außerdem zeigt er viel Biss in der Verteidigung.“

Der
am 29. Januar 1985 geborene und 1,83 Meter große Joyce wechselte nach
vier NCAA-Jahren (Akron) 2007/2008 für zwei Saisons zu ratiopharm ulm
und erwies sich hier bereits als exzellenter Assistgeber. 2009/2010
absolvierte er eine Saison bei zwei polnischen Mannschaften (Slupsk und
Wloclawek), bevor er 2010 wieder in die Beko BBL zurückkehrte und zwei
Jahre lang ein Mitgarant für Triers Klassenerhalt war. 2011/2012 kam er
auf 11,6 Punkte, 4,4 Assists und 1,1 Steals pro Begegnung.
Bemerkenswert: An der Highschool spielte er an der Seite des frisch
gebackenen NBA-Champions LeBron James.

Dru Joyce, derzeit in den
USA, blickt der neuen Station mit Spannung entgegen: „Ich freue mich auf
Oldenburg. Die Arena und die Fans erzeugen eine tolle Atmosphäre und es
macht Spaß, dort Basketball zu spielen. Ich kann es kaum erwarten,
meine neuen Mitspieler und alle aus dem Team hinter dem Team
kennenzulernen und dann die Herausforderungen, die vor uns liegen,
gemeinsam anzugehen.“

Der Kader nach aktuellem Stand für
2012/2013: Dru Joyce, Chris Kramer, Dominik Bahiense de Mello, Rickey
Paulding, Konrad Wysocki, Ronnie Burrell, Robin Smeulders, Adam Chubb
und Jannik Freese."

Quelle: EWE Baskets

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03.07.2012, 11:14

Julius Jenkins wird Oldenburger

"Vierter und damit zunächst letzter Neuzugang für die EWE Baskets
Oldenburg: Der US-Amerikaner Julius Jenkins hat beim Beko
Basketball-Bundesligisten und EuroChallenge-Teilnehmer einen Vertrag für
eine Saison mit der Option auf eine zweite unterschrieben.



Jenkins stand zuletzt eine Saison lang im Kader des Double-Gewinners
Brose Baskets – die Franken verzichteten aufgrund der
Kader-Neuausrichtung auf eine Weiterbeschäftigung des Guards.

„Wir
haben Julius Jenkins dank unseres Gesamtpakets für Oldenburg begeistern
können“, erklärt EWE Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller. „Es hat
sich inzwischen längst herumgesprochen, auf welch hohem Niveau wir uns
in der Spielerbetreuung befinden. Das ist Profis sehr wichtig und
deshalb legen wir darauf auch sehr großen Wert. Außerdem stimmt die
sportliche Perspektive inklusive der Aussicht, mit dem Umzug in die neue
Halle eine neue Dimension im Oldenburger Basketball zu betreten. Julius
wird im Kader eine sehr wichtige Rolle auf dem Parkett spielen.“

Mit
dem Zehner-Kader, der voraussichtlich mit Youngstern aus dem eigenen
Programm der Baskets Akademie Weser-Ems erweitert werden wird, zeigt
sich Schüller sehr zufrieden: „Es ist ein Fakt, dass unser Gesamtbudget
seit unserem Euroleague-Jahr gesunken ist. Daher waren wir mit voller
Konzentration darum bemüht, das Optimum für die kommende Saison
herauszuholen. Das ist uns in meinen Augen mit einer ausgeglichen und
auch tief besetzten Mannschaft gelungen.“

Schon mit Blick auf
die Saison 2012/2013, aber auch für die weitere Zukunft genießt die
Nachwuchs-Arbeit hohe Wertschätzung: „Wir werden nach aktuellem Stand
zwei heimische Talente fest in den Beko BBL-Kader integrieren – und das
soll sich in den kommenden Jahren fortsetzen!“ Vor diesem Hintergrund
wird auch das ProB-Team der Baskets Akademie wohl mit nur einem
ausländischen Spieler in die Saison gehen.

Der vierte Neuzugang
der EWE Baskets verfügt derweil über sehr viel Erfahrung in Deutschland.
Jenkins, am 10. Februar 1981 geboren und 1,87 Meter groß, stand von
2003 bis 2005 im Kader des Zweitligisten Nürnberg, wechselte dann für
ein Jahr nach Belgien (Bree). 2006 bis 2011 spielte er für ALBA BERLIN,
bevor er in der abgelaufenen Saison Meister und Pokalsieger mit den
Brose Baskets wurde.

„Der Wechsel nach Oldenburg ist für mich
eine gute Entscheidung“, so Jenkins. „Mit den Neuen Konrad, Dru und
Chris sowie dem Kern an Spielern, die geblieben sind, können wir sehr
gute Sachen erreichen. In den nächsten Wochen werde ich mich bis zum
Trainingsauftakt fit halten, um dann gut in eine harte, aber hoffentlich
auch lange Saison starten zu können. Außerdem genieße ich jetzt die
Zeit mit meiner Familie, das kommt sonst oft zu kurz.“

„Mit
Julius kommt einer der erfolgreichsten Spieler der letzten
Bundesligajahre zu uns, von dessen Erfahrung nicht zuletzt die jungen
Spieler in unserem Programm profitieren werden“, erklärt
Baskets-Headcoach Sebastian Machowski. „In den Gesprächen mit ihm hat er
deutlich gemacht, dass er auf diese neue Situation und Herausforderung
bei den EWE Baskets brennt. Eine solche Kombination aus Erfahrung und
Ehrgeiz ist vielversprechend.“

Der Kader für die EWE Baskets
Oldenburg nach aktuellem Stand: Dru Joyce, Chris Kramer, Julius Jenkins,
Dominik Bahiense de Mello, Rickey Paulding, Konrad Wysocki, Ronnie
Burrell, Robin Smeulders, Adam Chubb und Jannik Freese."

Quelle: EWE Baskets

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10.07.2012, 15:36

EuroChallenge: Zweimal Ungarn, einmal Rumänien

"Zum fünften Mal in Folge treten die EWE Baskets Oldenburg in der
Saison 2012/2013 international an. In der EuroChallenge bekommen es die
Huntestädter in Gruppe F der Regular Season mit folgenden Gegnern zu
tun: BC Timisoara (Rumänien), Szolnoki Olaj und Fortress Körmend (beide
Ungarn).



Los geht es am 6. November.

Die Regular Season verläuft nach
dem bekannten Muster: In sechs Gruppenspielen (insgesamt gibt es acht
Gruppen) ermitteln die Teams jeweils zwei Mannschaften für das Top16.
Drei Heimspiele in der EWE ARENA sind dem Oldenburger Publikum somit
sicher.

Die EWE Baskets bestreiten folgende Heimspiele (alle drei
am Stück): 6. November gegen Szolnoki Olaj, 13. November gegen
Timisoara und Mittwoch, 21. November, gegen Körmend (alle 20 Uhr, EWE
ARENA). Weiter geht es dann dreimal am Stück auswärts: 27. November bei
Szolnoki Olaj, 4. Dezember in Timisoara und 11. Dezember in Körmend.

Oldenburgs
Headcoach Sebastian Machowski sagt über die Gruppe: „Es ist zwar etwas
ungewöhnlich, dass zwei Gegner aus einem Land kommen, aber mit der
Auslosung bin ich zufrieden. Wir wollen uns in dieser Gruppe
durchsetzen, und ich bin sehr gespannt auf die Spielstärke dieser
Mannschaften. Rein von den Namen wären mutmaßlich attraktivere Gegner
denkbar gewesen, aber ich freue mich jetzt erst einmal, dass wir
Gewissheit über die Teams haben und ich mich mit ihnen beschäftigen
kann. Olaj ist definitiv nicht zu unterschätzen, schließlich waren sie
in der Vorsaison im EuroChallenge-Finalturnier dabei.“

Timisoara bringt
einen Ex-Oldenburger mit: Bogdan Popescu steht seit 2011 beim
rumänischen Vizemeister – im Finale hieß es 0:4 gegen Ploiesti – unter
Vertrag und glänzte 2011/2012 mit starken Leistungen (16,3 Punkte und
6,0 Rebounds pro Begegnung). 2004 bis 2006 spielte er bei den EWE
Baskets. Timisoara hat knapp über 300.000 Einwohner.

Szolnoki Olaj
ist ein Club aus der 78.000-Einwohner-Stadt Szolnok. Mit den ehemaligen
Beko BBL-Akteuren Obie Trotter und Brandon Gay sicherte sich das Team
in der Vorsaison nicht nur die ungarische Meisterschaft, sondern zog
auch ins EuroChallenge-Halbfinale ein. Dort unterlag die Mannschaft dem
späteren Champion Besiktas Istanbul nur knapp mit 60:64.

Fortress Körmend
aus Ungarn stammt aus der kleinsten Stadt der Oldenburger Gruppe: Knapp
über 12.000 Menschen wohnen dort. Der Club schied in den Playoffs im
Halbfinale aus, der letzte internationale Auftritt datiert auf 2009 – da
scheiterten die Ungarn in der Qualifikation.

Informationen zur Dauerkarten-Option, Eintrittspreisen und Verkaufsterminen folgen."

Quelle: EWE Baskets

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10.07.2012, 15:37

Köchling komplettiert Trainerteam

"Die EWE Baskets Oldenburg haben ihr Trainerteam komplettiert: Philipp
Köchling, zuletzt drei Jahre in Diensten der New Yorker Phantoms
Braunschweig, unterschrieb an der Hunte einen Vertrag über zwei Jahre.



Damit folgte er Headcoach Sebastian Machowski als Assistenztrainer zu
den EWE Baskets. Beide hatten seit 2009 dreimal in Folge mit den
Phantoms die Playoffs erreicht. Ebenfalls als Assistenztrainer aktiv
bleibt Ralph Held – der 54-jährige Nachwuchskoordinator der EWE Baskets
geht in seine elfte Saison an der Seitenlinie der Oldenburger. Srdjan
Klaric hingegen scheidet als Co-Trainer aus.

Köchling, am 11.
März 1977 geboren, weist große Erfahrung als Assistenztrainer auf.
Zwischen 2001 und 2009 war er Assistenztrainer bei den Köln 99ers,
feierte 2006 die Deutsche Meisterschaft sowie gleich drei Erfolge im
Pokal: 2004, 2005 und 2007. Für namhafte Headcoaches war Köchling am
Rhein aktiv: Svetislav Pesic (aktueller Bundestrainer) und Sasa
Obradovic (jetzt ALBA BERLIN) setzten auf seine Unterstützung. 2009
schloss er sich gemeinsam mit Sebastian Machowski den New Yorker
Phantoms Braunschweig an, erreichte 2009/2010 nach einem
3:1-Viertelfinalerfolg gegen Titelverteidiger EWE Baskets das
Playoff-Halbfinale der Beko BBL und entschied sich nun, ein neues
sportliches Kapitel aufzuschlagen.

„Philipp Köchling ist trotz
seines noch jungen Alters ein sehr erfahrener Trainer“, so EWE
Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller. „Er wird nicht nur seine
exzellenten analytischen Fähigkeiten einbringen, sondern auch dem
Bereich des Athletiktrainings neue Impulse geben.“ Hier sieht Schüller
die Baskets nun sehr gut aufgestellt: „Wir haben eine tägliche Betreuung
in diesem Bereich, auch dank der Tatsache, in Vadim Schütz jetzt einen
Physiotherapeuten bei jedem Training dabei zu haben. Insgesamt verfügen
wir über ein Trainer-Dreigestirn, das gut zusammenarbeiten, aber das
eigene Tun auch kritisch reflektieren wird. Das ist ein wichtiger
Faktor. Philipp Köchling und Sebastian Machowski haben schon in
Braunschweig exzellent kooperiert.“

Sebastian Machowski freut
sich über den Zuwachs im Trainerteam: „Philipp ist seit vielen Jahren
sehr erfolgreich. Seine Verpflichtung ist sowohl beruflich, als auch
privat ein großer Gewinn. Mit Ralph und ihm habe ich nun viel Erfahrung
an meiner Seite, das ist für die sportliche Entwicklung von hohem Wert.“
Der zweifache Familienvater Köchling sagt: „Die EWE Baskets sind eine
neue, tolle Herausforderung. Der Club ist sehr gut organisiert, spielt
international und hat hohe Ambitionen.“

Nach drei Jahren als
Assistenztrainer wird derweil Srdjan Klaric nicht mehr zum Oldenburger
Trainerteam gehören. „Wir bedanken uns bei Srdjan, der mit uns 2009
Deutscher Meister geworden ist“, so Schüller, „und wünschen ihm auf
seinem weiteren Weg alles Gute.“"

Quelle: EWE Baskets

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26.07.2012, 19:25

Kevin Smit erhält Profivertrag

Zitat

Ein weiterer echter Oldenburger im Team der EWE Baskets: Kevin Smit hat beim Beko Basketball-Bundesligisten einen Vertrag über zwei Jahre unterschrieben. Der Aufbauspieler, der in der Vorsaison entscheidenden Anteil an der Regionalliga-Meisterschaft der Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB hatte, ist auch im ProB-Team spielberechtigt, wird aber zum festen Kader der EWE Baskets gehören.

Smit, am 6. April 1991 geboren, wurde basketballerisch im Oldenburger Turnerbund ausgebildet, durchlief zahlreiche Jugendmannschaften im OTB und avancierte mehr und mehr zum Leistungsträger in der Regionalliga-Mannschaft. Nach einer fulminanten Saison gelang in der abgelaufenen Saison der Aufstieg in die ProB – Smit wurde nach 20 Siegen in 22 Saisonspielen von eurobasket.com zum Most Improved Player der Regionalliga Nord gekürt.

„Ich freue mich riesig auf die kommenden Herausforderungen“, so Smit, „und hoffe auf eine erfolgreiche Saison mit den EWE Baskets.“ Geschäftsführer Hermann Schüller begrüßte den 21-Jährigen herzlich im Team: „Kevin ist neben Jannik Freese der zweite echte Oldenburger in der Mannschaft. Er hat sich in den letzten Jahren bemerkenswert entwickelt, besticht durch höchsten Einsatz und eine hohe Spielintelligenz.“

Headcoach Sebastian Machowski, dessen Kader nun sechs ausländische und fünf deutsche Akteure umfasst, wird am 13. August mit der Mannschaft in die Vorbereitung starten und freut sich ebenfalls auf den jüngsten „Neuzugang“: „Es ist gewiss keine einfache Aufgabe für einen jungen Spieler, aber es ist gleichzeitig eine große Chance, sich im täglichen Training und im Wettkampf stetig zu verbessern. Es ist zudem von großem Wert, dass Kevin Oldenburg kennt und schon in der Vorsaison regelmäßig mit sechs Spielern aus der Mannschaft trainiert und gespielt hat.“

Der Kader der EWE Baskets für die Saison nach aktuellem Stand: Dru Joyce, Chris Kramer, Kevin Smit, Julius Jenkins, Dominik Bahiense de Mello, Rickey Paulding, Konrad Wysocki, Ronnie Burrell, Robin Smeulders, Adam Chubb und Jannik Freese.

Am 6. August beginnt übrigens der Vorverkauf für den EWE Baskets Day 2012, Dauerkartenbesitzer haben entgegen der ersten Meldung aus organisatorischen Gründen kein Vorkaufsrecht; Infos zu Preisen und zur Anfangszeit folgen. Beim EWE Baskets Day am Sonntag, 16. September, treffen die Oldenburger auf den niederländischen Meister ZZ Leiden, in der Vorsaison Endstation für die EWE Baskets in Europa.

Text: Torben Rosenbohm, EWE Baskets Oldenburg

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12.09.2012, 19:10

Fans heiß auf neues Team

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Am Dienstag haben sich viele Oldenburger Basketball-Fans bereits aufgewärmt – da war die deutsche Nationalmannschaft in der EWE ARENA zu Gast, besiegte Aserbaidschan ungefährdet mit 81:67 und beendete die EM-Qualifikation mit der perfekten Bilanz von acht Siegen aus acht Spielen. Auch die gesamte Mannschaft der EWE Baskets Oldenburg war unter den gut 2200 Besuchern. Der Beko Basketball-Bundesligist und EuroChallenge-Teilnehmer wird an diesem Sonntag selber auf dem Arena-Parkett aktiv: Der EWE Baskets Day 2012 steht auf dem Programm!

Die Vorfreude der Anhängerschaft auf die feierliche Saisoneröffnung ist riesig: Gut 2100 Plätze auf den Tribünen sind bereits vergeben, der Vorverkauf hat in dieser Woche deutlich angezogen. Ein Grund ist gewiss der Preis: Für nur vier (ermäßigt) bzw. sechs Euro auf allen Plätzen locken ein buntes Programm, ein reizvolles Testspiel gegen den niederländischen Vizemeister ZZ Leiden und eine Autogrammstunde mit allen Spielern und Trainern der EWE Baskets. Natürlich herrscht aber insbesondere auch große Neugierde auf die Neuzugänge und den neuen Headcoach Sebastian Machowski.

Um 14 Uhr öffnen die Tore der EWE ARENA, im Foyer wird es Info-Stände und Mitmachaktionen geben. Bereits um 14.30 Uhr steht ein Höhepunkt des Tages bevor: Dann wird die Mannschaft der Oldenburger auf dem Parkett vorgestellt. Um 15.30 Uhr ist Tipoff für die Partie der EWE Baskets gegen Leiden; der Gegner ist dem Publikum noch aus der Vorsaison bekannt, als die Niederländer zu den Last16-Gegnern in der EuroChallenge gehörten – und die Oldenburger Träume vom Viertelfinale zerstörten.

Wer live dabei sein möchte, kann sich seine Eintrittskarte unter www.ewe-baskets.de/tickets oder an den vielen Vorverkaufsstellen (in Oldenburg u.a. Buchhandlung Isensee in der Haarenstraße, OTM in der Kleinen Kirchenstraße, Weser-Ems-Halle am Europaplatz oder LzO am Markt) sichern.

EWE Baskets Day 2012
• Sonntag, 16. September, EWE ARENA
• Einlass: 14.00 Uhr
• Teampräsentation in der Arena: 14.30 Uhr
• Testspiel EWE Baskets – ZZ Leiden: 15.30 Uhr
• Anschließend Autogrammstunde
• Tickets: Nur vier bis sechs Euro auf allen Plätzen

Text: Torben Rosenbohm, EWE Baskets Oldenburg

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16.09.2012, 19:44

2720 Fans feiern das neue Team

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Auf einen Gegner, der es der eigenen Mannschaft möglichst schwierig macht, hatte Sebastian Machowski gehofft. Beim EWE Baskets Day blieb das letztlich der einzige Wunsch, der weitgehend unerfüllt blieb.

2720 Zuschauer erlebten einen stimmungsvollen Auftakt in die Saison 2012/2013 – auf eine viel bejubelte Teamvorstellung folgte zunächst ein deutlicher 92:57-Sieg (Stats) gegen den niederländischen Vizemeister ZZ Leiden und später eine Autogrammstunde mit der gesamten Mannschaft.

Der Auftritt vor heimischer Kulisse machte in jedem Fall Appetit auf mehr. Die EWE Baskets präsentierten sich mit viel Tempo in der Offensive und oft auch mit dem defensiven Biss, den sich Machowski von seinem Personal als Basis für zukünftige Erfolge wünscht. Gewiss machten die Gäste den Huntestädtern das Tun ab und an etwas zu leicht, doch störten sich die Fans daran nicht.

Auch allerlei personelle Ausfälle konnten die EWE Baskets nicht ausbremsen: Chris Kramer musste erneut passen – seine Achillessehnenreizung wird wohl doch eine längere Auszeit nötig werden lassen. Robin Smeulders wurde nach seinen Einsätzen für die niederländische Nationalmannschaft geschont, zudem fielen Paul Albrecht und Anselm Hartmann leicht angeschlagen aus. In der zweiten Halbzeit nicht mehr eingesetzt wurde zudem Center Adam Chubb, den ein harter Aufschlag mit dem Kopf auf dem Parkett zum Zuschauen zwang.

Das Testspiel folgte einem klar definierten Drehbuch: Oldenburg setzte sich früh ab, kam auf 58 Zähler in Halbzeit eins und überrollte die oft überforderten Gäste aus Leiden immer wieder mit bestechenden Offensivaktionen. Im Angriff fielen Rickey Paulding (22 Punkte), der nach der Partie als Spieler des Tages durch Oberbürgermeister Gerd Schwandner und Peter Göttelmann (Marketingleiter EWE) ausgezeichnet wurde, Ronnie Burrell (19) und Julius Jenkins (18 ) positiv auf – der Neuzugang aus Bamberg gab darüber hinaus acht erfolgreiche Vorlagen.

Zeit zum Ausruhen bleibt nicht, denn schon am Montag steht ein nichtöffentlicher Test gegen Groningen auf dem Programm. Am Wochenende folgt der Maritim Cup in Bonn. Das erste Punktspieler bestreiten die EWE Baskets am Mittwoch, 3. Oktober, ab 16.30 Uhr beim FC Bayern, darauf folgt das Heimspiel gegen die Brose Baskets (7. Oktober, 16.30 Uhr).

Text: Torben Rosenbohm, EWE Baskets Oldenburg

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19.09.2012, 18:23

Abdul-Hamid hilft in Oldenburg aus

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Am Montagabend schaute Mustafa Abdul-Hamid seinen neuen Kollegen beim 82:66-Testspielsieg gegen die niederländischen Gäste aus Groningen zu, am Dienstag stand die erste Individualtrainingseinheit auf dem Plan. Der 1,88 Meter große Guard aus den USA hat bei den EWE Baskets Oldenburg einen Vertrag über zwei Monate unterzeichnet, um die Lücke zu schließen, die durch den Ausfall von Neuzugang Chris Kramer entstanden ist.

Kramer muss mit einer Achillessehnenreizung voraussichtlich mehrere Wochen pausieren.

„Aufgrund der Verletzung von Chris sahen wir uns gezwungen, einen ebenso engagierten Verteidiger und universellen Offensivspieler für diese Position zu finden“, erklärte Oldenburgs Headcoach Sebastian Machowski. „Durch den Zweimonatsvertrag kann Chris seine Verletzung auskurieren, was bei dieser Blessur auch die einzige Lösung ist.“ Machowski weiß um die Variabilität des Aushilfsspielers: „Wir können ihn auf beiden Guard-Positionen einsetzen. Mustafa gibt uns eine weitere Option in der Rotation.“ Hermann Schüller, geschäftsführender Gesellschafter der EWE Baskets, fügte hinzu: „Es ist sehr bedauerlich, dass Chris länger ausfällt. Jetzt mussten wir reagieren, schließlich rückt der Saisonstart immer näher. Bei unseren Planungen berücksichtigen wir stets, dass solche Fälle eintreten können, so dass wir nun natürlich froh sind, kurzfristig einen Aushilfsspieler hinzuziehen zu können.“

Am kommenden Wochenende soll der 24-jährige Abdul-Hamid sein Debüt geben, wenn die EWE Baskets beim Maritim Cup in Bonn gefordert sind. Um eventuelle Anpassungsprobleme ist Machowski nicht besorgt: „Mit seiner Erfahrung aus Slowenien und der Adriatic League werden wir ihn in den verbleibenden zwei Wochen und drei Testspielen schnell integrieren können.“

Mustafa Abdul-Hamid wurde am 2. Juni 1988 in Saint Louis (Missouri) geboren. Nach seiner College-Zeit im Team von UCLA spielte er 2010/2011 bei Hemofarm in Serbien, überzeugte mit vielen Assists und Steals in der Liga und im Eurocup und beendete die Saison schließlich in der französischen ProB in Lille. 2011/2012 lief er für Novo Mesto (Slowenien) auf und wurde dort Meister.

Was Abdul-Hamid am Montagabend im EWE Baskets Center sah, dürfte dem US-Amerikaner weitgehend gefallen haben. Beim 82:66 gegen Groningen, das sich als deutlich stärkerer Gegner erwies als ZZ Leiden beim EWE Baskets Day, starteten die Huntestädter glänzend in die Partie (15:5, 5. Minute), ließen die Gäste bis zum Ende des dritten Viertels herankommen (54:50) und setzten sich schließlich mit einem 14:0-Lauf vorentscheidend ab (68:50, 36.).

„Ein guter Test“, lautete das Fazit von Machowski. Die lange Garde um Rückkehrer Robin Smeulders (12 Punkte), Topscorer Ronnie Burrell (20) und Jannik Freese (7) kompensierte den Ausfall von Adam Chubb – dem Center wurde nach seinem harten Aufschlag mit dem Hinterkopf auf das Arena-Parkett eine eintägige Auszeit verordnet – und bewies vor allem zu Beginn des vierten Viertels großen Biss: „Das war die stärkste Phase, als wir Groningen gute sechs Minuten bei null Punkten gehalten haben.“

Text: Torben Rosenbohm, EWE Baskets Oldenburg

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02.10.2012, 17:44

Start nach 51 Tagen Vorbereitung

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Wenn die EWE Baskets Oldenburg an diesem Mittwoch in der Frühe das Flugzeug Richtung München betreten, liegen 51 Tage der Saisonvorbereitung hinter Trainern und Spielern. Zehn Testbegegnungen wurden absolviert, zahlreiche Konditions- und Athletikeinheiten absolviert und Spielsysteme einstudiert. Seit 13. August haben Sebastian Machowski, Ralph Held und Philipp Köchling das Team auf den Start in die Spielzeit 2012/2013 eingeschworen – jetzt gilt es: Am Tag der Deutschen Einheit gastieren die Norddeutschen ab 16.35 Uhr beim Titelkandidaten FC Bayern München, Sport1 überträgt live aus dem Audi Dome (Livescore).

Der Fokus beim ersten Spiel der mit viel Spannung erwarteten Saison ist am Mittwoch wohl voll und ganz auf die Gastgeber aus der bayerischen Landeshauptstadt gerichtet. So hatte der Viertelfinalist des Vorjahres bereits bei den Neuverpflichtungen aufhorchen lassen, dann mit klar definierten Zielvorgaben die Messlatte deutlich höher gelegt als in der Beko BBL-Debütsaison und schließlich mit der Ablösung von Trainer Dirk Bauermann für einen Paukenschlag schon vor dem allerersten Tipoff gesorgt.

Doch der Reihe nach. Im Kader setzen die Münchner unter Regie von Sportdirektor Marko Pesic auf viel Kontinuität. Aus 2011/2012 bekannt sind dabei nicht nur die deutschen Spieler Jan-Hendrik Jagla, Steffen Hamann, Demond Greene, Robin Benzing und Bogdan Radosavljevic, sondern auch zwei wichtige Leistungsträger aus den USA. Jared Homan und Chevon Troutman wollen mit viel Energie zum Erfolg beitragen. Bemerkenswert sind die Neuverpflichtungen: Tyrese Rice, Lawrence Roberts, Brandon Thomas und nicht zuletzt der sehr erfahrene Euroleague-Teilnehmer Yotam Halperin aus Israel sorgen für hohe Qualität. Last but not least zu nennen ist der Serbe Aleksandar „Sasa“ Nadjfeji, der aus der Beko BBL inzwischen kaum mehr wegzudenken ist.

„Wir müssen jetzt den Korb etwas höher hängen“, formulierte FC Bayern-Präsident Uli Hoeneß vor der Saison – dass man sich an der Isar nicht erneut mit dem bloßen Erreichen der Playoffs zufrieden gibt, versteht sich von selber. Um die Konzentration uneingeschränkt auf die Liga und den Pokal zu lenken, verzichtete der FC Bayern sogar auf eine Teilnahme an der EuroChallenge, die dank des Abschneidens in der Vorsaison auf dem Programm gestanden hätte.

Die für Basketball wohl maximale mediale Präsenz erreichten die Bayern indes mit einer Entwicklung abseits des Pflichtspielbetriebs: Am Donnerstag der Vorwoche verkündete der Club die Trennung von Dirk Bauermann; der ehemalige Bundestrainer war 2011 mit den Münchnern aufgestiegen und erreichte 2011/2012 die Playoffs – hier kam das Aus gegen die Artland Dragons. Jetzt übernimmt der bisherige Co-Trainer Yannis Christopoulos das Ruder.

Die Oldenburger treten am Mittwoch mit Ausnahme von Chris Kramer in Bestbesetzung an. „Wir stehen vor einer großen Herausforderung“, weiß Trainer Sebastian Machowski, „aber alle freuen sich, dass es endlich losgeht. Natürlich wollen wir alles versuchen, um die Punkte aus München zu entführen.“ Nicht mitreisen werden Paul Albrecht und Anselm Hartmann, die am Mittwoch in der ProB für Oldenburg gegen Wedel spielen (18 Uhr, Haarenufer).

Text: Torben Rosenbohm, EWE Baskets Oldenburg

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03.10.2012, 22:02

Was für ein Auftakt: Sieg in München!

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Paukenschlag zum Beginn der Saison in der Beko Basketball Bundesliga: Die EWE Baskets setzten sich beim FC Bayern München mit 80:61 (Stats unter www.beko-bbl.de, temporäre Serverprobleme) durch. Topscorer der siegreichen Gäste war Rickey Paulding mit 15 Zählern. Am Sonntag, 7. Oktober, geht es für Oldenburg in der EWE ARENA gegen die Brose Baskets um 16.35 Uhr weiter (live bei Sport1).

Es war ein Start nach Maß in die neue Saison, den die EWE Baskets Oldenburg vor allem im zweiten Viertel auf das Parkett des Audi Domes legten. Nach knappem 19:20-Rückstand zum Ende des ersten Viertels drehten sie zwischen der 11. und 20. Minute mächtig auf, verteidigten intensiv und nutzten in der Offensive ihre Chancen. Vor allem unter den Körben überzeugten die Gäste und ließen sich nicht von der langen Garde der Hausherren beeindrucken; nur viermal versuchten sich die Norddeutschen von der Dreierlinie. Eine exzellente erste Halbzeit, in der Trainer Sebastian Machowski die Spielzeit auf zehn Akteure verteilte, bot Robin Smeulders: Er kam auf zehn Punkte und fünf Rebounds und war zur Hälfte der Partie Oldenburgs Topscorer.

Zur Verblüffung wohl der allermeisten Zuschauer ging es in der zweiten Halbzeit zunächst genauso weiter: Oldenburg spielte mit Vollgas, Bayern wurde immer verunsicherter. Punkt für Punkt setzten sich die Machowski-Schützlinge ab – mit dem absoluten Höhepunkt in der 28. Minute, als sie ihren Vorteil auf 30 Zähler (63:33) ausgebaut hatten. Beeindruckend: Egal, wen die EWE Baskets auf das Dome-Parkett schickten – jeder fügte sich perfekt ein.

Mit Beginn des vierten Viertels aber meldeten sich die Bayern zurück, verkürzten in Minute 32 bis auf 48:65 und sorgten für viel Druck auf das Oldenburger Spiel. Das steigerte die Fehlerquote auf Seiten der Huntestädter, die in dieser Phase bemüht waren, ihre Linie wiederzufinden. Big points lieferten dann zur Erleichterung von Machowski die Guards Julius Jenkins und Dru Joyce zum 69:48 (34.), um sich wieder Luft zur eigenen Entfaltung zu verschaffen; München ließ in seinem Widerstand in der Folge etwas nach.

Es war eine Mischung aus kleineren Unkonzentriertheiten und leichter Nachlässigkeit, die den FC Bayern drei Minuten vor dem Ende noch einmal ganz kurz näher kommen ließ, doch die Norddeutschen sicherten sich schließlich einen verdienten Sieg. Spätestens Jenkins Dreier zum 74:59 bescherte die Vorentscheidung.

Kaum Zeit zum Verschnaufen bleibt den EWE Baskets, die sich am Donnerstagmorgen auf den Rückweg aus München machen – bereits an diesem Sonntag steht die zweite Partie der Beko BBL-Saison auf dem Programm. Die hat es wieder in sich: Ab 16.35 Uhr (live bei Sport1) gastieren die Brose Baskets in der EWE ARENA. Es gibt noch Restkarten im Vorverkauf. Dringender Hinweis an die Besucher: Aufgrund des Kramermarkts und der Baustelle an der neuen Halle sollten Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden (Eintrittskarten berechtigen im VWG-Netzt zur kostenlosen Fahrt gemäß Bestimmungen).

Text: Torben Rosenbohm, EWE Baskets Oldenburg

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