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25.06.2015, 15:24

2200 Euro Brutto

Moin,

ich möchte hier eine Diskussion starten. Hier in Deutschland werden verzweifelt ERZIEHERINNEN gesucht. Dies ist eine schulische Ausbildung von drei Jahren, welche mit einem Realschulabschluss begonnen werden kann. Die Aufgabe ist die Erziehung und Betreuung von Kindern von weniger als sechs Jahren.

Dies wird mit 2200 Euro brutto im ersten Jahr und später steigend bezahlt. Meint ihr, daß dies zuwenig ist?

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26.06.2015, 04:14

Ja , wenn man alles einrechnet die Abzüge etc. dann bleibt nicht mehr viel übrig und außerdem möchte ich nicht deren Verantwortung haben.

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30.07.2015, 14:41

Ich meine das ist ganz schön viel wenn ich überlege, dass die ne ganz normale Ausbildung gemacht haben, kein Studium usw. Das gibts viele andere, die grad mal die Hälfte kriegen ohne Chance sich zu steigern.

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24.08.2015, 15:52

Das kommt auch darauf an, wo man lebt. In Großstädten wie Hamburg oder München, wo die Mieten enorm hoch sind, bleibt nach Steuern SV-Beiträgen - und wie gesagt der Miete - nicht mehr viel übrig.

Vor 6 Jahren hatte ich in der IT aber übrigens auch ein Einstiegsgehalt von exakt 2.200€. Nach einer Ausbildung zum Informatikkaufmann.

VG

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03.11.2015, 14:20

Dies wird mit 2200 Euro brutto im ersten Jahr und später steigend bezahlt. Meint ihr, daß dies zuwenig ist?
Mit 2200 wird man in der Regel noch sehr gut als Erzieher bezahlt. Vielerorts startet das deutlich tiefer...

bibi

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13.01.2016, 11:53

Ich hab`s mir auch überlegt, aber ich finde das auch viel zu wenig!!! Klar, anderen geht`s zwar auch so. Und hier mag es noch gehen. Hab eine Freundin, die Erzieherin ist, in München. Die bekommt zwar noch einen Zuschuss, aber die Mieten sind da sooooo hoch und sie muss dann auch davon leben. Das ist schon nicht gerade viel.
Einsam und allein blüht keine Blume.

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18.02.2016, 13:58

Ich finde es gibt einige Jobs, die absolut unterbezahlt sind. Dazu gehören in der Regel auch die Erzieher. Dazu muss ich sagen, dass ich 2200 Euro schon für ein ganz vernünftiges Gehalt halt (je nachdem wo man lebt).
Grundsätzlich sollte man sich dabei doch die Frage stellen, welche Berufe eine ordentliche Bezahlung verdient haben. Ich will meine Kinder nicht unzufriedenen Erziehern an die Hand geben. Genauso wenig halte ich es für unsinnig Krankenschwestern oder Hebammen unterzubezahlen. Aber da fängt es ja auch eigentlich nur an, bzw. das sind extreme.
Fragen muss man sich doch auch, was einem eine saubere und hygienisch unbedenkliche Stadt wert ist - ergo was den "Müllmännern" gezahlt werden sollte.
Daher halte ich z.B. Ideen wie das Grundeinkommen interessant. Ich sage nicht, dass es das beste System ist oder so. Aber es wäre doch schön die Verteilung der Güter und soziale Gerechtigkeit zu überdenken.
Vielleicht ist das ein Anstoß?

Ich finde es super, dass du hier die Diskussion angestoßen hast :)
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.

bibi

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19.04.2016, 14:27

Ich weiß nicht, ob das nicht zur Faulheit verleitet. Manch einer wird sich mit dem Grundeinkommen ein wunderbar leichtes Leben machen, während andere buckeln und gerade so über die Runden kommen.
Einsam und allein blüht keine Blume.

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05.07.2016, 20:35

Was heißt Faulheit? Na klar hat man immer Leute die meinen alles umsonst haben zu wollen. Aber das kann ja nicht der Maßstab sein.
In sehr vielen Jobs ist das Einkommen ganz einfach viel zu niedrig und die Hartz IV sätze sowieso.
Wenn man dann hört was hier die Flüchtlinge kriegen einfach so....

bibi

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18.08.2016, 17:50

Ahhhhhh, diese Diskussion auf Flüchtlinge umlegen. War ja klar, dass das kommt. Und das kann nur im Riesenkrach enden.
Einsam und allein blüht keine Blume.

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