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psycco

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26.11.2006, 02:08

James Bond - Casino Royal

Ich muss sagen, ich bin seit frühster Kindheit 007 Fan gewesen, aber von dem aktuellen Film bin ich wirklich enttäuscht. Das ist nicht der James Bond, der von Sean Connery und Roger Moore verkörpert wurde. Dieser Film ist zwar ein Agentenfilm, aber er hat eigentlich nichts mit James Bond zu tun. Ich glaube der gute Ian würde sich im Grabe umdrehen und 100 Jahre rotieren wenn er sehen würde, wie sein "Sohn" z.B. in das Haus seiner Vorgesetzten "M" einbricht, ihre Passworte hackt aufgrund seines Egos beim Poker verliert und sich in eine Kollegin verliebt, um seinen Job an den Nagel zu hängen...
Es ist ihm egal, ob sein Martini gerüht oder geschüttelt wird, es gibt keinen "Q" der so hervorragend von John Cleese gespielt wurde.
Einzig die Stuntszenen mit vielen "Parcour" Teilen und die teilweise zotigen Sprüche haben mich vom wegsehen gehindert.
Ich denke das viele von euch es anders sehen, also feel free to open your mind und erzählt was ihr vom Film haltet.
Wir sind alle Individuen, wir sind alle verschieden!---Ich nicht!

FrankB

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26.11.2006, 10:24

Hallo!

Ich habe den Film nicht gesehen, aber mir faellt auf: immer wenn Leute den Film kritisieren, geht es darum, dass er nicht wie seine Vorgänger sei. Wieso... muss er das? Andere würden sich gelangweilt beschweren die 1000 Auflage einer alten Geschichte mit ner Menge Special Effects zu sehen. Jeder meint immer genau "sein Bild" vom britischen Super-Agenten sei der wahre 007.

Ich kann die Aufregung nicht verstehen. Ist ein Action Film wie jeder andere... für mich :-)

psycco

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26.11.2006, 12:41

Ja, da hast du völlig recht...ein Action Film wie jeder andere...
Früher war es etwas besonderes...
Das wäre so, als ob man in Rocky 2 einen chinesen und in Rocky 3 einen Inder als Boxer gehabt hätte. Oder als ob Luke Skywalker im 2. Teil gesagt hätte "Vader, ich bin dein Sohn"...
James Bond hatte sich einen gewissen Kult-Status verdient der jetzt im Mainstreamfilm verwischt wird.
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26.11.2006, 15:42

Schon die 007-Filme mit Pierce Brosnan waren für mich nicht mehr sehenswert. Dialoge kamen fast nicht mehr vor. Stattdessen versuchte man die mangelnde Handlung und das fehlende schauspielerische Talent durch Spezialeffekte auszugleichen. Wie ich finde, ohne Erfolg.

Meiner Meinung nach sollte man den Namen James Bond nicht weiter für zweitklassige Filme missbrauchen. Besser man beendet die Geschichte freiwillig, bevor die Zuschauer es durch ihr Fernbleiben tun.
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psycco

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26.11.2006, 15:53

#agree Tim


Meine persönliche Liste der besten JB-007 Darsteller:

1. Sean Connery
2. Roger Moore
3. Pierce Brosnan
4. Timothy Dalton
5. George Lazenby
6. Daniel Craig
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Fussballgott-OL

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27.11.2006, 14:04

Ach, ich weiss ehrlich gesagt nicht was das gejaule immer soll. Der Bond war besser, der schlechter...früher war alles besser bla bla bla...

Früher wird es genauso gewesen sein das irgendwelche Leute bei nem neuen Bond-Teil gleich gemeckert haben, das der vorgänger besser war...und wahrscheinlich wird, wenn der nächste Teil rauskommt, auch wieder von den gleichen Leuten gelabert das der letzte Teil viel besser war.

Ich hab mir gestern den neuen Teil angeguckt und ich muss sagen das ich ihn gut fand. Allein schon die Verfolgung am Anfang ist schon verdammt actionreich und spannend. Für mich ist auch Daniel Craig endlich wieder ein guter Bond, Pierce Brosnan war für mich son Weichspühler, der konnte besser Werbung für Ferrero Rocher machen. Craig kommt verdammt cool rüber, hat ziemlich gute Sprüche auf lager und ist n harter Kerl, der auch gut einstecken kann...erinnert mich ein wenig an Bruce Willis. Also für mich ist der neue Teil von der Story, der Action und auch vom neuen Hauptdarsteller ein voller Erfolg!
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1990 + 1974 - 1954 = 2010 Noch fragen??

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fussballgott-OL« (27.11.2006, 14:05)


psycco

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27.11.2006, 14:25

Also erstmal empfand ich es nicht als "gejaule", aber gut... Da solche Meinungen immer recht subjektiv sind, braucht man nicht darüber streiten, wer nun besser ist/war oder nicht. Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich das mit den guten Sprüchen und dem Einstecken-können sehen soll, da es schließlich so im Drehbuch stand.
Und imho ist der Bond-Charakter zu einem 08/15 Agenten verkommen.
Aber wie gesagt, das ist nur meine Meinung :D
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Fussballgott-OL

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27.11.2006, 15:50

ja gut...klar steht das so im Drehbuch...aber das muss man auch erstmal spielen können...und in den anderen Bond-Teilen hat ja auch keiner gesagt..."so...mach irgendwas, was nach Geheimagent aussieht...wir brauchen kein Drehbuch!!" :yeah:
Ich denke das er das Beste ist was man nehmen konnte und das er sicher auch später als einer der besten Bond-Darsteller gelten wird, zwar klar nach Connery und Moore, aber weit vor Dalton, Lazenby und Brosnan.

Aber um es mal auf den Punkt zu bringen...ich fand den Film verdammt gut! :great:

Meine Meinung :yeah:
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1990 + 1974 - 1954 = 2010 Noch fragen??

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27.11.2006, 18:03

Zitat

Craig kommt verdammt cool rüber, hat ziemlich gute Sprüche auf lager und ist n harter Kerl, der auch gut einstecken kann...erinnert mich ein wenig an Bruce Willis.


Und was hat das mit einem smarten britischen Geheimagenten zu tun? Genau da sehe ich nämlich die Defizite.
"Gehe Du Deinen Weg und lass die anderen reden." Dante Alighieri

Fussballgott-OL

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27.11.2006, 19:31

Zitat

Original von Tim

Zitat

Craig kommt verdammt cool rüber, hat ziemlich gute Sprüche auf lager und ist n harter Kerl, der auch gut einstecken kann...erinnert mich ein wenig an Bruce Willis.


Und was hat das mit einem smarten britischen Geheimagenten zu tun? Genau da sehe ich nämlich die Defizite.


Zeiten ändern sich...Geheimagenten auch! :D

Was ich auch nicht schlimm finde...passt besser in die heutige Zeit. Ich mein, der Film dreht sich auch nun schon um was ziemlich aktuelles Thema (Bombenanschlag um Aktienkurse purzeln zu lassen), warum sollte dann der Geheimagent sich nicht auch der Zeit anpassen?!?!
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halbneu

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09.12.2006, 18:11

Neues vom Mondeo-Man:

Zitat

Wenn 007 echt wäre...
08. Dez 11:51

Der 21. Bond: 'Casino Royale'

«Normalerweise reißt einem so ein Sprung die Arme ab»: Ein deutscher Physiker untersucht James-Bond-Stunts auf ihre Machbarkeit.



Von Stefan Biestmann

Es war ein Kino-Besuch mit Folgen für Metin Tolan: Als der Physik-Professor sich vor mehr als zehn Jahren den James-Bond-Film «Goldeneye» anschaute, sah er den berühmten Agenten 007 auf einem Motorrad einem führerlosen Kleinflugzeug hinterher jagen. Beide Maschinen stürzten von einer Klippe, und James Bond sprang vom Motorrad in das Flugzeug-Cockpit. «Unter welchen Bedingungen ist so ein Sprung möglich?», fragte sich Tolan. Zwei Tage später hatte er das Ergebnis parat: «James Bond müsste 14-mal so windschlüpfrig sein wie das Flugzeug - das ist eigentlich nicht möglich.»

Diese wissenschaftliche Berechnung war für Tolan der Beginn einer Leidenschaft. Seit elf Jahren analysiert der 41-jährige Professor der Universität Dortmund in seiner Freizeit die technischen Spielereien aus den Bond-Klassikern. Bundesweit hat er zu dem Thema schon mehr als 50 Vorträge gehalten. «Ich habe jeden Film bestimmt schon mindestens fünf Mal gesehen», so der Physiker.

Den neuen «Casino Royale» hat er sich bisher allerdings erst ein Mal angeschaut. «Ein guter Film - sehr unterhaltsam und spannend», stellt Tolan fest. Mit Argusaugen beobachtete der gebürtige Norddeutsche die verschiedenen Stunts im Film. So springt James Bond in einer Szene von einem Kran zu einem anderen, hält sich an diesem mit den Armen fest, zieht sich hoch - und bleibt
unverletzt. «Normalerweise reißt einem so ein Sprung die Arme ab», weiß Tolan.

Eher der ängstliche Typ

An der Dortmunder Hochschule baut er die Bond-Analysen gern in seine Vorlesungen ein. «Mit Physik kann man auch den eigentlich schnöden Alltag eines Agenten beschreiben», sagt Tolan. Seine Studenten sind besonders aufmerksam, wenn der Professor über die technischen Tricks in den 007-Klassikern referiert. Einige schenkten ihrem Professor sogar ein Bond-Plakat mit dem Konterfei von Tolan. «Eigentlich passe ich da mit meinen Charakter-Eigenschaften nicht rein», sagt Tolan schmunzelnd mit Blick aufs Plakat. «Ich bin eher ein ängstlicher Typ.»

Und er scheute auch nicht davor zurück, die Erfindungen des Tüftlers «Q» unter die Lupe zu nehmen. In dem Film «Die Welt ist nicht genug» schaut James Bond mit einer speziellen Röntgenbrille durch die Kleidung anderer Menschen. «Dies wäre nur möglich, wenn die Menschen permanent mit einer lebensgefährlichen Dosis geröntgt werden», sagt Tolan. «Und Bond bräuchte eine Brille, die Röntgenstrahlen in Licht umwandelt.»

Große und kleine Moleküle

In Erinnerung geblieben ist Tolan auch der fliegende Zylinder, den der asiatische Bodyguard von Bond-Bösewicht «Goldfinger» bei sich trug. Der Mann warf den Hut wie ein Frisbee und köpfte damit Gegner. «Der Hut hatte eine Eisenkrempe - es ist durchaus möglich, damit einen Menschen zu töten», sagt Tolan.

Schließlich beantwortet der Professor auf die Frage, warum Bond seinen Wodka Martini geschüttelt und nicht gerührt trinkt - mit einem Augenzwinkern. In dem Getränk gebe es große und kleine Moleküle. Beim Schütteln werden laut Tolan die großen Moleküle, die für den Geschmack verantwortlich sind, nach oben sortiert. Die kleineren Alkohol-Moleküle wandern nach unten. «In den Filmen trinkt Bond immer nur einen Schluck - und dieser ist dann sehr geschmacksintensiv.» Tolan weiß, dass diese Analyse «physikalisch nicht astrein» ist. Doch für den Bond-Fan klingt sie trotzdem plausibel: «James Bond ist ein Genießer.» Bis Daniel Craig die Rolle übernommen hat, denn dem ist die Mischung «scheißegal». (dpa)

Bericht in der Netzeitung

psycco

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09.12.2006, 18:17

H3h3^^
Nice
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